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Eine Frage der Zeit: Timeline 2.1 3D

14.05.2008 | 17:25 Uhr |

Timeline erstellt Zeitleisten und arbeitet dabei fast vollständig automatisiert. So kann man Übersichten über zuletzt gespielte Songs in iTunes oder eine Chronologie der Filme seines Lieblingsregisseurs erstellen.

Das Programm Timeline gehört zu den Spezialisten: In diesem Fall geht es um die Erstellung von Zeitleisten, in der neuesten Version auch animiert. Timeline kann dabei umfangreiche Handarbeiten abnehmen, indem es so viel wie möglich automatisiert. Als Quelle dienen zum Beispiel iCal, iPhoto, iTunes und Aperture. Nicht so naheliegend sind dagegen die Darstellung von RSS-Feeds und eine Übersicht, welche Apple-Updates man zu welchem Zeitpunkt auf dem Mac installiert hat.

Timeline liegt nun in der Version 2.1. vor. Brandneu ist Timeline 3D, das zusätzlich die Ausgabe der Zeitleiste als QuickTime-Film, Keynote Slideshow und für Apple Geräte wie iPod touch und das iPhone beherrscht. Auch Apple TV wird mit HD-Filmen bedacht. Vor dem Export kann der Anwender das Ergebnis in einer Vollbildschirm-Ansicht überprüfen. Ansonsten gleichen sich beide Software-Ausgaben wie ein Bit dem anderen. Am Anfang wählt man ein Layout und optional eine Quelle wie iTunes aus, danach stellt man die Zeitleiste ein. Im Falle von iTunes kann der Anwender auswählen, welche Titel-Informationen und ob Timeline das Cover mit abbilden soll.

Mit einem Klick stellt das Programm automatisch die Zeitleiste zusammen. Um einzelne Informationen weiter zu bearbeiten bietet sich die Darstellung als Liste an. Die Einarbeitung geht schnell, allerdings kann Timeline bei großen Datenbeständen erhebliche Prozessorlast erzeugen. Timeline setzt Mac OS X 10.5 voraus. Die Standard-Version kostet 40 US-Dollar, 65 Dollar verlangt der Hersteller Bee Documents für die 3D-Edition. Auf der Webseite finden Interessenten eine eingeschränkte Demoversion und ein Beispielvideo.

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