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Einen Schritt weiter (ohne zu stolpern)

28.05.2003 | 12:38 Uhr |

Da der Wechsel von iMovie zu Final Cut nicht ganz ohne ist, liefern wir auf macwelt.de die wichtigsten Tipps, die helfen, Apples Videosoftware zu verstehen.

Das Schicksal teilen viele: Wer am Mac iMovie gelernt hat, stellt bald fest, dass das Programm zwar leicht zu verstehen, aber nicht besonders leistungsfähig ist. Wer höher hinaus will, bekommt von Apple ein interessantes Angebot, dass schwer abzuschlagen ist: Für ein Drittel des Geldes, das für Final Cut Pro fällig ist, bekommt man Final Cut Express. Da der Wechsel von iMovie zu Final Cut nicht ganz ohne ist, liefern wir auf den folgenden Seiten die wichtigsten Tipps, die helfen, Apples Videosoftware zu verstehen. In Macwelt 8/2003 bringen wir darüber hinaus einen Vergleich zwischen Adobe Premiere, Final Cut Express und Avid Xpress DV.

Final Cut Express auf den ersten Blick

Wer an iMovie gewöhnt ist, wird nach dem Start von Final Cut Express unangenehm überrascht. Anders als im übersichtlichen Arbeitsbereich von iMovie hat man es bei Final Express mit vier Fenstern zu tun, dazu gesellen sich die Werkzeugpalette und die Audiowerkzeuge. Doch ein kurzer Blick auf die folgenden Bilder macht klar, dass die Fenster der beiden Programme zwar unterschiedlich aussehen, aber ganz ähnliche Funktionen erfüllen.

Die Zeitleiste - Wie in iMovie sortiert man in der Zeitleiste die Videoclips in die Reihenfolge, in der sie im Film vorkommen sollen.

Der Browser - Was in iMovie "Clipbereich" heißt, nennt sich in Final Cut Express "Browser" und dient beide Male als Übersichtsbereich über die verfügbaren Audio- oder Videoschnipsel. Im Browser von Final Cut Express darf man das Material auf mehrere Ordner verteilen oder mehrere Clips zu einer Sequenz zusammenfassen, die man in der gespeicherten Reihenfolge in die Zeitleiste übernehmen und bearbeiten oder wieder als Block löschen kann. Alternativ zeigt Final Cut Express in diesem Fenster auch die mitgelieferten Effekte - vergleichbar der Effektübersicht in iMovie.

Viewer und Canvas - Final Cut Express zeigt die Videosequenzen in zwei Fenstern: Links im Viewer bearbeitet man die Clips oder verändert Effekte, Texteinblendungen oder Übergänge. Rechts im Canvas läuft die Wiedergabe des Materials aus der Zeitleiste, außerdem bearbeitet man dort Bewegungseffekte. De facto braucht Final Cut Express zwei Fenster, wo iMovie mit einem auskommt, doch die Vorteile dieser Trennung zeigen die folgenden Beispiele und wer sich einmal daran gewöhnt hat, mag das zweite Fenster nicht mehr missen.

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