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Eins, zwei, drei - Auktion vorbei

16.11.2004 | 16:31 Uhr |

Neues Auktionsportal nimmt Verbrauchern die Schnäppchenjagd ab

Wenn es nach dem Willen von sellerent.de geht, gehören Preisverhandlungen und -vergleiche der Vergangenheit an. Das neue Auktions-Portal bietet die Möglichkeit, das eigene Kauf- oder Mietgesuch verbunden mit der maximalen Zahlungsbereitschaft online zu stellen. Händler und Anbieter können sich während der Auktionszeit unterbieten, um das Geschäft für sich zu entscheiden. Damit hofft der Betreiber, die Abracon GmbH aus Bonn, auch interessant zu werden für die Einkaufsabteilungen von Unternehmen und Behörden.

"Man kann sich sellerent.de im Prinzip so vorstellen wie eBay anders herum", erklärt Abracon-Geschäftsführerin Christiane Keppel. Will jemand etwa ein Foto-Handy erwerben, aber nicht mehr als einen ganz bestimmten Betrag ausgeben, stellt er sein Kaufgesuch ein, Händler und Anbieter könnten dann ihr Produkt zu diesem Preis anbieten und sich - zu Gunsten des potentiellen Käufers - auch unterbieten. Bei Mietgesuchen laufe dies vergleichbar.

Sowohl Verbraucher als auch Händler und Anbieter müssen sich zunächst einmalig und kostenfrei auf dem Portal anmelden, das Einstellen eines Kaufgesuchs kostet 20 Cent, die bei erfolgter Transaktion jedoch nicht berechnet werden. Teurer wird es für die Anbieter und Händler: Sie müssen eine Monatspauschale von zehn Euro pro Hauptkategorie zahlen sowie Provisionen zwischen 20 Cent und 1,5 Prozent des Erlöses.

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