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Electronic Frontier Foundation kritisiert Apples DRM

02.06.2006 | 13:19 Uhr |

Ein Sprecher der Electronic Frontier Foundation hat Apple wegen der Verwendung des Digital Rights Management (DRM) Fair Play im iTunes Music Store kritisiert.

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© Apple

Die Marktdominanz des iPod führe zu immer mehr einschränkendem DRM, sagte Cory Doctorow in einer Ansprache auf dem Red Hat Summit in Nashville. Apple nutze jeden im iTunes Music Store gekauften Song als Hindernis, die Marke zu wechseln, argumentiert Doctorow. Denn wer vom iPod beispielsweise auf einen Player von Creative wechseln wollte, müsste sich seine Musik erneut kaufen, damit sie auch auf dem neuen Player laufe. "Diese Investment lehnt man dann ab." Apple benutze seinen Content also, um Benutzer "einzuschließen", und um die Kunden über die durchschnittliche Gebrauchszeit von 18 Monaten an seine Produkte zu binden. Doch Apple können laut Doctorow nicht garantieren, nach dieser zeit immer noch die besten und populärsten Player zu haben. Apples Konkurrenten hingegen würden die mit DRM verbundenen Einschränkungen noch weiter verschärfen, um derart von der Filmindustrie exklusiven Content zu erhalten. Dabei gingen die Firmen weniger auf den Benutzernutzen ein, sondern mehr auf die Piraterie-Ängste der Contentinhaber.

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