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Startup Faraday – Steckt Apple dahinter?

09.11.2015 | 09:30 Uhr |

Das geheimnisvolle Unternehmen Faraday Future will es mit Tesla aufnehmen. Zahlreiche Webseiten vermuten, Apple könnte in die Firma investieren.

Ende letzter Woche ließ ein kalifornisches Startup namens Faraday aufhorchen. Das Unternehmen aus Kalifornien will nach eigener Auskunft ein Elektrofahrzeug entwickeln, dessen Reichweite deutlich höher sein soll als die der Tesla-Fahrzeuge heute. Für ein Startup ist Faraday zudem mit gewaltigen finanziellen Mitteln ausgestattet, von über einer Milliarde US-Dollar für Forschung und Entwicklung ist die Rede, ein ehemaliges Testgelände des  japanischen Herstellers Nissan steht dem jungen Unternehmen zur Verfügung.

Über seine Investoren schweigt sich dieses jedoch aus, so spekuliert The Next Web , hinter Faraday stecke ein guter Bekannter: Apple. Darauf deute der einzig bekannte Faraday-Kopf hin, als Sprecher fungiert der Senior Vice President Nick Sampson, ehedem Direktor für Karosserie- und Fahrzeugentwicklung bei Tesla. Sampson ist zudem auch ein ehemaliger Apple-Mitarbeiter – wie The Next Web spekuliert nur pro forma "ehemalig". Auch weitere Ex-Tesla-Ingenieure sollen bei Faraday angestellt sein. Sollten die Spekulationen ins Schwarze treffen, dürfte Apple nicht besonders lange die Existenz eines Tochterunternehmens für sein "Project Titan" verschweigen können.

Wir haben uns die Webseiten-Daten von Faraday Future angeschaut. Offensichtlich sind die Webmaster der Firma genauso auf die Verschwiegenheit angewiesen, wie die anderen Mitarbeiter. Die Webseite trägt seinen Namen seit August 2014, alle Daten und Adressen sind hinter einer Briefkasten-Firma in Panama versteckt, die sich eben auf solche "Privatsphäre"-Dienstleistungen spezialisiert.

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