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Elektronikschrott durch Mobiltelefone wächst

14.04.2003 | 14:03 Uhr |

Düsseldorf (dpa) - Auf dem deutschen Mobilfunkmarkt zirkulieren derzeit nach Ansicht von Experten 120 bis 130 Millionen Handys. Davon sind nur die Hälfte im Einsatz. Denn Mobiltelefone werden meist nach einer Lebensdauer von 18 bis 24 Monaten ausgetauscht. Dies entspricht in der Regel der Vertragslaufzeit bei einem Anbieter. Um die Kunden bei der Stange zu halten, können sie nach dieser Zeit für wenig Geld ein subventioniertes neues Handy kaufen.

Bis 2005 sollen zu den derzeit vorhandenen 60 Millionen Althandys weitere 35 Millionen hinzukommen. Hierdurch entsteht jährlich Elektronikschrott im Volumen von 5000 Tonnen, der fachgerecht entsorgt werden muss. Handys enthalten unter anderem Schadstoffe wie Arsen, Cadmium, Kupfer, Blei, Nickel, Zink und Quecksilber - vor allem in Einzelteilen wie der Leiterplatte und der Flüssigkristall-Anzeige.

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