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Ende der Apple-Microsoft-Rivalität

08.05.2001 | 00:00 Uhr |

Kevin Browne, Chef von Microsofts Mac Business Unit (MacBU) hat in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt, dass das Verhältnis von Microsoft und Apple "niemals besser" als zur Zeit gewesen sei. Die MacBU kümmere sich nicht um Politik und um die historische Rivalität des Softwareriesen mit dem Computerpionier, sondern in erster Linie um den Umsatz. Im Jahr 1997 habe man festgestellt, wie sehr die Kundenzufriedenheit auf der Mac-Seite unter der bisherigen Produkt-Strategie gelitten habe. Nach dem überraschenden Investment von 150 Millionen US-Dollar in den damals sehr angeschlagenen Rivalen, die Steve Jobs und der per Satellit zugeschaltete Bill Gates unter minutenlangen Buh-Rufen auf der Macworld Expo in New York bekannt gegeben haben, habe sich Microsoft ernsthaft mit dem Mac und den bedürfnissen seiner Anwender auseinander gesetzt und eine Abteilung auf die beine gestellt, die in Eigenregie Software für den Mac entwickelt. Mittlerweile lohne sich die Anstrengung, im Vergleich mit den Umsatzzahlen der Windows-Schiene sähen die Bilanzen ein wenig bescheiden aus, für eine eigenständige Firma jedoch äusserst zufrieden stellend. pm

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