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Handbrake 0.9.3: legal und besser

25.11.2008 | 11:15 Uhr |

Mit der neuen Version von Handbrake wird das Programm zum vielseitigen Konvertierer für Videos. Da die CSS-Entschlüsselung für DVDs weggefallen ist, wird Handbrake jetzt legal.

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Mit der Version 0.9.3 verliert Handbrake seinen anrüchigen Status als DVD-Ripper und wird zum Konvertierer für beinahe alle Videoformate. Die Entwickler haben die Unterstützung für zahlreiche Container und Formate integriert, Handbrake ist jetzt nicht mehr auf DVDs und MPEG-Dateien beschränkt, sondern kann beispielsweise auch AVI- oder Quicktime-Dateien öffnen und erneut komprimieren. Dazu nutzt das Programm die ffmpeg-Bibliothek, die zahlreiche Formate unterstützt.

Die Entwickler haben das Softwaremodul weggelassen, das bisher dafür zuständig war, DVDs zu entschlüsseln. Damit wird Handbrake legal, denn Software, die einen Kopierschutz knacken kann, darf in Deutschland nicht angeboten oder beworben werden. Handbrake erlaubt jetzt noch detailiertere Einstellungen. In den Audiooptionen kann der Nutzer jetzt noch genauer festlegen, in welcher Form der Ton seines Films ausgegeben wird. Videos im H.264-Format werden jetzt standardmäßig in m4v-Container verpackt, der iTunes und den iPods am besten liegt. Neu ist auch die Unterstützung des freien Theora-Codecs.

Bei den Toneinstellungen gibt es jetzt mehr Auswahl
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Jede Tonspur kann jetzt separat eingestellt werden: Tonformat, Datenrate, Anzahl der Kanäle, Samplingfrequenz und Dynamikumfang. Nachwievor gibt es bei Handbrake die hilfreichen Presets, die es auch Anfängern erlauben, Videos für bestimmte Geräte zu enkodieren. Erfahrene Anwender können hingegen wie bisher auch die letzten Details des x264-Codecs justieren, um Qualität und Geschwindigkeit zu beeinflussen.

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