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iPhone-Entwickler zufriedener als die Android-Kollegen

30.09.2010 | 07:44 Uhr |

iPhone-Entwickler zeigen sich mit ihren Einnahmen zufriedener als die Kollegen die für die Android-Plattform Software programmieren, hat eine Umfrage von Open-First unter 110 Entwicklern ergeben.

Demnach nahmen mehr als die Hälfte der befragten iPhone-Entwickler mit ihren Apps mehr ein als sie erwartet hatten, die Android-Kollegen zeigten sich mehrheitlich von ihren Umsätzen enttäuscht.

99 Prozent der iPhone-Entwickler antworteten wenig überraschend auf die Frage, ob sie weiter für iOS programmieren wollen, mit "ja". 78 Prozent der Befragten zeigten sich sehr oder etwas zufrieden mit dem App Store. Die Android-Plattform gewinnt jedoch raschen Zulauf, haben die Marktforscher festgestellt.

Woran Apple arbeiten kann, um Entwickler noch zufriedener mit dem App Store zu machen, hat Open-First ebenso eruiert. 28 Prozent der Entwickler zeigten sich unzufrieden mit dem teils langwierigen Freigabeprozess und den selten aussagekräftigen Begründungen der Ablehnung einer App. Etwas mehr als ein Drittel findet es nicht gut, dass Apple keine Apps nur für Erwachsene - vulgo Porno-Apps - zulässt. Auch sei es schwer, im populären und vom Massengeschmack mitgestalteten Angebot des App Store eine passende Nische zu finden, klagten die befragten Entwickler.

Dass Googles Android Market Apps praktisch sofort zur Veröffentlichung freigibt, findet unter den Entwicklern nicht nur positives Echo. Zwar habe man die eigenen Apps sofort am Start, die Qualität des Angebots leide unter dem fehlenden Prüfungsprozess jedoch, der Marktplatz werde von zu vielen schlechten Apps geradezu überflutet.

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