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Browser-Patente: Eolas verklagt Apple und 18 andere

07.10.2009 | 20:44 Uhr |

Nach einem langjährigen Rechtsstreit mit Microsoft über Patentverletzungen des Internet Explorer, der 2007 in einem Vergleich endete, nimmt sich Eolas nun andere Gegner in der gleichen Sache vor.

Am Bezirksgericht in Texas-Ost, das für seine freundliche Rechtsauslegung den Besitzern von Patenten gegenüber gerühmt ist, beklagt Eolas nun, Apple und nicht weniger als 18 weitere Firmen. Der Mac-Hersteller und Adobe, Amazon, Blockbuster, Citigroup, eBay, Frito-Lay, Go Daddy, Google, J.C. Penney, JPMorgan Chase, Office Depot, Perot Systems, Playboy Enterprises, Staples, Sun Microsystems, Texas Instruments, Yahoo und Youtube sollen mit ihren Produkten und Services allsamt gegen das US-Patent 5.838.906 verstoßen haben. Dieses beschreibt allgemein einen Web-Browser, der Plug-ins einsetzt, Microsoft hatte vergeblich im Verlaufe des 1999 angestrengten Patentstreits versucht, das Patent für ungültig zu erklären. Die Chancen stehen daher für Eolas nicht schlecht, sich mit den 19 Beklagten auf einen Vergleich einigen zu können - der Eolas bedeutende finanzielle Entschädigungen bescheren könnte.

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