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Ermittlungen gegen Apple wegen falscher Aktienoptionen eingestellt

11.07.2008 | 10:23 Uhr |

Apple und die leitenden Angestellten müssen jetzt keine Strafen mehr wegen der Unregelmäßigkeiten bei Aktienoptionen im Jahr 2006 fürchten.

Das US-Justizministerium hat die Ermittlungen gegen Apple und Apple-Manager wegen rückdatierter Aktienoptionen einstellen lassen . Der Skandal drehte sich um Optionen, die Apple in den Jahren 1997 bis 2002 an führende Mitarbeiter ausgegeben hatte und führte zum Rücktritt des früheren Finanzchefs Fred Anderson und Apples Rechtsexpertin Nancy Heinen. Nachdem Anderson sich außergerichtlich mit der Security and Exchange Commission der USA auf eine Zahlung über 3,5 Millionen Dollar geeinigt hatte, läuft nur noch ein Zivilverfahren gegen Heinen. Gegen Apple oder andere Mitarbeiter möchte das Justizministerium nach Prüfung der Fakten keine Klage erheben, so die mit dem Fall befassten Anwälte. Erst vor einigen Tagen wurde bekannt, dass zwei Anleger Schadensersatz fordern . Da das Strafverfahren gescheitert ist, dürften die Chancen für zivilrechtliche Ansprüche jetzt sehr schlecht stehen.

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