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Erste Details zu Apple neuem Video-Codec ProRes 422

18.04.2007 | 17:00 Uhr |

Mit der Vorstellung der professionellen Video-Software Final Cut Studio 2 hat Apple "unter der Haube" auch einen neuen Video-Codec eingeführt: ProRes 422 arbeitet zwar nicht ganz so effektiv in der Kompression wie etwa die 4k-Videokamera RED One, dafür bliebe aber auf den Schnittsystemen mehr Rechenleistung übrig, um etwa mehrere Videostreams gleichzeitig zu beobachten oder Effekte anzuwenden.

Apple Insider liefert sehr detaillierte Informationen und stellt Vergleiche an. Ein Achtkern-Mac Pro könne unter Verwendung der HD-Auflösung 1080i bei 60 Hz statt einer unkomprimierten Vorschau gleich vier solcher Signale anzeigen. Dank der geringeren Prozessorlast durch ProRes 422 seien nicht bloß stationäre Highend-Systeme in der Lage, mit HD-Video zu arbeiten, sondern auch mobile Computer wie ein MacBook Pro. Dies könne Produktionskosten deutlich verringern und schon am Set neue Möglichkeiten der Produktion ermöglichen.

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