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Erste Erfahrungen mit Qemu

07.12.2004 | 11:37 Uhr |

Während iEmulator weiter auf sich warten lässt, steht mit Qemu ein alternativer Open-Source-Emulator bereit. Ein erster Blick.

Seit Jahren können Mac-Anwender auch Windows-Programme benutzen. Dank Emulationssoftware wie Virtual PC läuft Windows-Software wie das berüchtigte Steuerprogramm Elster auf dem Mac. Aber auch Pocket PCs oder Peripherie ohne Mac-Treiber kann man an sein Powerbook anschließen - das nötige Kleingeld für Emulationssoftware und Windows-Betriebssystem vorausgesetzt.

Eine preisgünstigere Lösung für den Mac bietet der Hersteller der Software iEmulator. Das 30 US-Dollar teure iEmulator, das uns :leider noch nicht vorlag , basiert auf der Open-Source-Technologie Qemu. Qemu ähnelt dem bekannteren System Bochs und bildet eine Art Laufzeitumgebung für verschiedene Betriebssysteme. Dazu emuliert Qemu nicht nur einen x86-Prozessor sondern auch Peripheriegeräte. Weit verbreitet sind Bochs und Qemu unter Linux-Anwendern, handelt es sich doch um quelloffene Programme, die permanent weiterentwickelt werden. Aber auch erste Versionen für Mac-OS X und Windows sind verfügbar.

Da iEmulator gegenwärtig noch nicht verfügbar ist, sehen wir uns einmal die Open Source-Version Qemu näher an. Nach dem Download und der Installation des Kommandozeilenprogramms startet man Qemu relativ leicht per Terminalbefehl. Die Bedienoberfläche Qemu X funktionierte in unserem Test nicht zuverlässig.

Einige bereits vorgefertigte Disk-Images stehen zum Download bereit, aus rechtlichen Gründen allerdings nur Open-Source Systeme wie Linux und BSD. Neben verschiedenen Linux-Images gibt es etwa das System FreeDOS oder auch Knoppix .

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