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Erste Sammelklage gegen das iPhone abgewiesen

29.09.2008 | 12:26 Uhr |

Die erste von zahlreichen Sammelklagen hat nun ein Gericht in Chicago abgewiesen.

Vor mehr als einem Jahr hatte der iPhone-Kunde Jose Trujillo eine Sammelklage gegen Apple eingereicht und dem Hersteller vorgeworfen, seinen Kunden nicht davor zu warnen, dass der Akku des Telefons sich nicht vom Nutzer selbst wechseln ließe. Es sei daher jedes Jahr ein Akku-Wechsel durch Apples Service-Partner fällig, der rund 90 US-Dollar koste. Richter Matthew F. Kennelly begründete die Zurückweisung der Klage mit Apples Informationen auf der iPhone-Verpackung. Dort stehe, dass sich die Batterie des iPhone nur endliche Male wieder aufladen ließe und womöglich ausgetauscht werden müsse. "Keine vernünftige Jury würde hier eine Irreführung feststellen," meint der Richter. Die meisten iPhone-Akkus arbeiten auch nach über einem Jahr in Betrieb noch, berichten unsere Kollegen von iPhone Central. Zudem hätten viele "Early Adopter" bereits auf das iPhone 3G gewechselt. Trujillo hätte Apple also eher wegen "geplanter Veralterung" verklagen müssen.

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