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Erste Schwierigkeiten mit dem iPhone-Akku

17.07.2007 | 15:00 Uhr |

Das iPhone hat noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen: Zahlreiche Anwender beklagen sich über eine augenscheinliche Ladewut von Apples neuem Handy. Obwohl es schon stundenlang am Netzteil hängt, zeigt das Display an, der Akku bräuchte weiterhin Strom, um komplett geladen zu werden. Es sei ein Fehler in der Benutzeroberfläche, räumt Apple ein - und kündigt ein Software-Update an.

Auf Nachfrage des Kommunikationsportals WirelessInfo bestätigte ein Sprecher von Apple das Problem: Die Batterie sei vollständig aufgeladen, aber die Benutzeroberfläche stelle dies nicht korrekt dar. Man hoffe, den Fehler mit einem bald erscheinenden Software-Update in den Griff zu bekommen. Bisher hat das Unternehmen aber noch kein offizielles Datum für eine Veröffentlichung des Updates genannt. Dass das Problem größerer Natur zu sein scheint, davon geht WirelessInfo inzwischen aus: 60 Prozent der Nutzer hätten das Lade-Problem in einer Umfrage bestätigt, allerdings trete die fehlerhafte Anzeige erst nach mehreren Lade-Zyklen auf. In eigenen Tests bestätigt das Portal, dass zwei von drei iPhones den Ladezustand nicht korrekt anzeigen. Mit einem ganz anderen Gerücht über einen schnellen Tod des Akkus konnte Apples Vize-Marketing-Chef Greg Joswiak in einem Interview mit Macworld USA indes aufräumen: Die Batterie sei nicht kaputt nach 400 Ladezyklen, was einer Batterielaufzeit von gerade einmal zwei Jahren entspräche, sie verliere nur etwa 20 Prozent ihrer Kapazität. Manche Testberichte schürten Ängste der Benutzer, ihre Batterie-Leistung könnte nach zwei Jahren verpuffen - dies sei besonders ärgerlich, da der Akku nicht ausgetauscht werden könne. Diese Angaben zur Lebensdauer des Stromspenders seien laut Joswiak aber falsch.

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