951960

Erste Spiegelreflexkamera von Sony

06.06.2006 | 10:58 Uhr |

Nachdem Sony die marode Sparte der digitalen Spiegelreflexkameras von Konica Minolta übernommen hat, präsentiert das japanische Unternehmen nun seine erste digitale Spiegelreflexkamera. Alle Objektive, die sich an der Konica Minolta Dynax 5D und 7D verwenden lassen, kann man auch mit der Sony Alpha 100 benutzen.

Sony Alpha 100
Vergrößern Sony Alpha 100

Aplha 100 nennt sich Sonys erste digitale Spiegelreflexkamera, deren Herzstück ein 10,5 Megapixel auflösender CCD-Chip im APS-C-Format (23,6 x 15,8 mm) ist. Der Verlängerungsfaktor gegenüber einem analogen Kleinbild beträgt 1,5, das Seitenverhältnis der Fotos 3:2. Laut Sony soll auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen das Foto ein geringes Rauschen aufweisen. Zudem verwendet die Kamera einen Bildstabilisator, der bereits von den DSLR-Kameras Dynax 5D und 7D von Konica Minolta bekannt ist. Statt Anti Shake nennt Sony den Bildstabilisator Super Stady Shot. Bis zu 3,5 Zeitstufen längere Belichtungswerte soll man mit dem Bildstabilisator bei Freihandaufnahmen gewinnen können.

Staub abgeschüttelt

Eine weitere Besonderheit der Kamera ist die automatische Staubreinigung des Bildsensors. Diese Technik verwenden bisher nur die digitalen Spiegelreflexkameras von Olympus. Doch während die Olympus-Kameras beim einschalten der Kameras den Staub durch Vibration vom Sensor schütteln, geschieht dies bei der Sony Alpha 100 beim ausschalten. Zusätzlich soll eine antistatische Beschichtung des Sensors Staubablagerungen verhindern.

Bildoptimierung

Für ein optimales Bild soll der Bildprozessor der Alpha 100 sorgen, den Sony „Bionz Image Prozessor“ nennt. Ein D-Range-Optimizer, der in zwei Stufen einstellbar ist, korrigiert die Kamera Belichtung und Farbtiefe, was gerade bei Fotos mit sehr hellem Hintergrund hilfreich sein soll. Mit dieser Optimierung sollen Details in hellen und dunklen Bildteilen verbessert und so die Dynamik des Fotos erhöht werden. Die Empfindlichkeit liegt zwischen ISO 100 und 1600. Zwischen 1/4000 und 30 Sekunden sowie Bulb (Belichtet, solange Auslöser gedrückt ist) lässt sich die Verschlusszeit wählen.

Die Alpha 100 arbeitet laut Sony flott. So aktiviert sich der Autofokus bereits, wenn man sich mit dem Auge dem Sucher nähert. Bei anderen Kameras muss man zum Aktivieren des Autofokus den Auslöser zunächst halb drücken. Im JPEG-Format schafft die Alpha 100 drei Bilder pro Sekunde in Serie – solange, bis die Speicherkarte voll ist. Übrigens nutzt der Autofokus neun Punkte.

Wie von den DSLR-Kameras von Konica Minolta gewohnt dreht sich die Anzeige, wenn man mit der Kameras Aufnahmen im Hochformat erstellen möchte. Das Display der Alpha 100 misst 2,5 Zoll und löst 230 000 Punkte auf.

Preise

Für 900 Euro bekommt man den Body der Sony Alpha 100. Im Set mit einem 17-70-mm-Obbjektiv zahlt man 1000 Euro, zusätzlich zu diesem Set mit einem 75-300-mm-Objektiv kostet die Kamera 1200 Euro.

0 Kommentare zu diesem Artikel
951960