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Lacie zeigt Little Big Disk mit Thunderbolt

28.02.2011 | 07:07 Uhr |

Mit der Verfügbarkeit des neuen Festplatten-Modells ab Sommer sollen Projektgrößen für Echtzeit-Audio- und Videobearbeitung am Macbook Pro kein Thema mehr sein.

Thunderbolt
Vergrößern Thunderbolt

Lacie hat ein neues Modell seiner externen Festplatten-Serie Little Big Disk vorgestellt, die Intels neue Thunderbolt-Technologie unterstützen wird. Preise stehen noch keine fest, aber das Modell soll noch im zweiten Quartal 2011 auf den Markt kommen.

Intel hat die Thunderbolt -Schnittstelle mit Datenraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde bereits in 2009 unter dem Namen "Light Peak" vorgestellt, aber Apple ist mit dem Einsatz in den neuen Macbook Pro-Modellen der Vorreiter, während das Nachziehen von anderen Computerherstellern erst in deren 2012-Modellen erwartet wird.

Thunderbolt basiert auf PCI Express -Technologie, die in den meisten Macs für Ein-/Ausgabe eingesetzt wird, und unterstützt eine Vielzahl herkömmlicher Übertragungsprotokolle. Mit entsprechenden Adaptern können bis zu sechs Geräten an diese Schnittstelle angeschlossen werden, wie zum Beispiel eine Kette von bis zu fünf RAID-Arrays und externen Festplatten zuzüglich einem Bildschirm. Mit den Schreib- und Lesegeschwindigkeiten von theoretisch bis zu 10 Gbps sind die Datenraten zwölffach schneller als Firewire 800 oder zwanzigfach einer USB 2.0 oder zweifach einer USB 3.0-Schnittstelle überlegen.

Jason Ziller, der Marketing-Direktor bei Intel, feiert die neue Technologie als neuen Erfolg für Leitung und Bedienerfreundlichkeit. Ziller betont, dass die neue Schnittstelle keinesfalls USB 2.0 oder 3.0 abzulösen gedenkt, sondern vorerst hauptsächlich schnelle Peripherie-Geräte für Audio und Video-Bearbeitung in Echtzeit unterstützen soll.

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