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Erster Blick auf iLife 06: iWeb

27.01.2006 | 13:24 Uhr |

Wohin mit den eigenen Bildern, dem Blog, seinen Podcasts und Filmen? Apple meint, am besten sei das eigene digitale Leben auf einem .Mac-Account aufgehoben und integriert iWeb als Schnittstelle in iLife ’06

Übersichtlich: Zwar hat iWeb immer nur ein Projekt in Arbeit, weitere Websites baut und verwaltet das Programm ohne Weiteres. Die Medienübersicht erlaubt den einfachen Import von multimedialen Dateien auf die Seiten. Noch nicht veröffentlichte Änderungen des Projekts sind rot gekennzeichnet.
Vergrößern Übersichtlich: Zwar hat iWeb immer nur ein Projekt in Arbeit, weitere Websites baut und verwaltet das Programm ohne Weiteres. Die Medienübersicht erlaubt den einfachen Import von multimedialen Dateien auf die Seiten. Noch nicht veröffentlichte Änderungen des Projekts sind rot gekennzeichnet.

iWeb ist ein Web-Editor, der private Websites mit einfach zu bedienenden Werkzeugen zu gestalten hilft und dabei vorwiegend auf die mit den anderen iLife-Programmen erstellten Inhalte zurückgreift. – So lässt sich die neue iLife-Applikation, die Apple in Version 06 seines Pakets aufgenommen hat, in einem Satz beschreiben. Wer einen komplexen HTML-Editor sucht, sollte besser über Dreamweaver und Golive nachdenken (siehe auch Test auf Seite XX), wer DTP-Programme gewohnt ist und seine Layouts in das Netz bringen möchte, ist mit Freeway (LE) besser bedient. iWeb ist als fünfte iWeb-Anwendung lediglich die Quintessenz der elektronischen Hilfen für den digitalen Alltag, die Schnittstelle von der Festplatte in das Internet.

Vorlagen und Importe

iWeb schreibt den HTML-Code erst beim Publizieren einer Site auf den .Mac-Account oder in einen Ordner der freien Wahl, was bei der Gestaltung von privaten Websites gewisse Freiheiten erlaubt. Wie vom Layout-Programm Pages bekannt, startet der Anwender beim Gestalten seiner Website mit einer Vorlage. Zu zwölf verschiedenen Themen stellt iWeb jeweils sechs Seitentypen bereit. Die meisten Zwecke sind mit den Vorlagen für Startseite, Filmportal, Fotos inklusive Diaschau, Blogs, Podcasts und der Selbstauskunft abgedeckt. Man wünscht sich jedoch gleich mehr Auswahl bei den Themen und Seitenvorlagen – was Dritthersteller oder Apple selbst in der Zukunft erfüllen dürften – zudem ist man auf ein einmal für eine einzelne Seite gewähltes Thema festgelegt. Anders als etwa mit Rapid Weaver (siehe Kasten: Alternativen zu iWeb) gelingt es nicht, mit einem Klick von einem Thema zu einem anderen zu wechseln. Dafür erlaubt iWeb es auf Seitenebene, einzelne Elemente des Themas zu ändern, zu löschen oder neue Elemente hinzuzufügen.

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