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OS X 10.10: Erster Blick auf iTunes 12

22.07.2014 | 14:38 Uhr |

Zusammen mit der vierten Entwicklerversion von Yosemite hat Apple iTunes 12 mitgeliefert. Wie beim Betriebssystem hat Apple heftig an der Umgestaltung der Oberfläche gearbeitet

Was schon vor dem Start von iTunes 12 auffällt ist das neue Programm-Icon, das sich nun anstatt in Blau in Orange-Rot präsentiert. Das Programmfenster zeigt sich im neuen Systemlook mit den entsprechend gestalteten Buttons und Bedienelementen. Anstatt des Aufklappmenüs auf der linken Seite, über das man bisher zwischen den verschiedenen Medienarten gewechselt hat, gibt es nun Icons, die nebeneinander angeordnet sind. Welche angezeigt werden, legt man über ein Aufklappmenü fest, wobei die Musik immer aktiviert bleibt.

In den optisch renovierten Vorgaben hat sich wenig verändert, man kann nun aber auch Filme automatisch aus dem Store herunter laden.
Vergrößern In den optisch renovierten Vorgaben hat sich wenig verändert, man kann nun aber auch Filme automatisch aus dem Store herunter laden.

Ist ein iPod, iPhone oder iPad angeschlossen, gibt es zusätzlich einen Knopf für das Gerät, über den man auf die Einstellungen und die auf dem Gerät gespeicherten Medien zugreift.

Die Bedienelemente im Hauptfenster sind nun anders angeordnet und dem neuen Look von Yosemite angepasst worden.
Vergrößern Die Bedienelemente im Hauptfenster sind nun anders angeordnet und dem neuen Look von Yosemite angepasst worden.

Auch die weiteren Bedienelemente im iTunes-Fenster haben die Entwickler anders angeordnet. Die Schaltflächen zur Auswahl zwischen der Darstellung als Album, Titelliste, Interpretenliste und Genres sind zugunsten eines rechts angeordneten Aufklappmenüs weggefallen. Über die Knöpfe in der Mitte wechselt man nun zwischen der jeweiligen Mediathek (Musik, Filme, Fernsehsendungen, etc), den Wiedergabelisten und dem iTunes Store, und bei der Musik auch zu iTunes Match.

Die Seitenleiste blendet sich nur ein, wenn man zu den Wiedergabelisten wechselt oder ein Objekt mit der Maus im Fenster verschiebt.
Vergrößern Die Seitenleiste blendet sich nur ein, wenn man zu den Wiedergabelisten wechselt oder ein Objekt mit der Maus im Fenster verschiebt.

Ebenfalls neu ist ein Aufklappmenü oben im Fenster, über das man sich beim iTunes-Account anmeldet und dann auf die Einstellungen und die Wunschliste zugreift. Nicht mehr verfügbar ist die dauerhaft einblendbare Seitenleiste. Diese ist aber nicht komplett weggefallen, sondern blendet sich ein, wenn man die Wiedergabelisten aktiviert oder in einer Mediathek ein Objekt mit der Maus bewegt. Dieses lässt sich dann einer Wiedergabeliste hinzufügen, zu einer neuen Wiedergabeliste machen oder auf ein iOS-Gerät manuell kopieren, sofern für dieses die Option „Musik und Videos manuell verwalten“ aktiviert ist.

Beim Mini-Player gibt es nur kleine Anpassungen an das neue System-Design.
Vergrößern Beim Mini-Player gibt es nur kleine Anpassungen an das neue System-Design.

Der Mini-Player ist nur geringfügig gegenüber der Vorgängerversion geändert worden. Gründlich umgestaltet hat Apple dagegen das Informationsfenster, das nun ein moderneres Aussehen bekommen hat. Nicht mehr im Menü zu finden ist die Option, nach Duplikaten zu suchen, ansonsten sind alle Befehle identisch mit der Vorgängerversion – ausgenommen der ebenfalls weggefallene Befehl für die Seitenleiste. In den Vorgaben, die ebenfalls optisch etwas angepasst wurden, sind nun auch Optionen zu finden, um gekaufte Videos und TV-Shows automatisch herunter zu laden.

Ebenfalls im neuen, moderneren Gewand zeigt sich das Info-Fenster von iTunes.
Vergrößern Ebenfalls im neuen, moderneren Gewand zeigt sich das Info-Fenster von iTunes.
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