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Erster Blick auf neue iBooks

03.05.2004 | 16:26 Uhr |

Zwei Exemplare stellt uns Cancom zum Test zur verfügung. Das 12-Zoll-Modell mit 1GHz Talktfrequenz und Combo-Laufwerk, sowie das 14-Zoll-Modell ebenfalls mit 1 GHz und Combo-Drive.

Äußerlich hat Apple an den Einsteiger-Notebooks nichts geändert. Nach wie vor kommen sie im typischen iBook-weißen Plastikgehäuse. Die Oberfläche im Innern (nach dem Aufklappen) ist in hellem Grau gehalten ebenso wie die Tastatur. Auch dies war bei den Vorgängermodelle schon so.

Starker Prozessor

Auch beim Innenleben findet sich nicht viel Neues. Wichtigste Änderung ist der G4-Prozessor. Apple verwendet nun den Motorola 7447, der statt 256 KB nun 512 KB On-Chip-Cache bietet.
Einsteiger wird es freuen: selbst das preisgünstigste iBook taktet nun mit 1 GHz. Das Flaggschiff gar mit 1,2 GHz. Doch allein der neue Chip macht sich schon im Test bemerkbar. Im Vergleich zum alten 1-GHz-14-Zoll-iBook rennen die neuen Modelle spürbar flüssiger.
Besonders in den rechenintensiven Tests, wie MP3- oder DVD-Encoding erreichen Apples jüngste iBooks bessere Leistungswerte als die Vorgänger.

Schwaches Display

Nach wie vor nicht optimal ist das Display beim 12-Zoll-Modell. Zwar erreicht unser Testgerät mit 163 Candela pro Quadratmeter eine durchaus akzeptable maximale Helligkeit, doch besonders der vertikale Blickwinkel ist nicht befriedigend. Schon ein geringfügig veränderter Stellwinkel des Displays sorgt für einen drastischen Color-Shift (Farbveränderung). Für farbverbindliche Arbeiten scheidet das 12-Zoll-iBook also aus. Das 14-Zoll-Modell schneidet hier besser ab, aber auch dies vom Blickwinkel her immer noch nicht mit Desktop-LCD-Monitoren vergleichbar.

Äußerst positiv hingegen ist die Akkustandzeit. Das 14-Zoll-Modell verfügt über einen etwas leistungsfähigeren Akkus als das 12-Zoll-iBook. Im Test messen wir fast vier Stunden (3:59) unter Vollast. Das ist neuer Rekord. Dem Vorgänger ging hier bereits nach drei Stunden und 25 Minuten der Saft aus. Mit 3 Stunden 12 Minuten hält auch das 12-Zoll-Modell lange genug durch, um einen halben Arbeitstag unter Vollast zu verbringen.

Fazit

Viel hat sich nicht getan bei den neuen iBooks, doch ein Fortschritt sind die Neuerungen auf jeden Fall. Da Apple die Preise bei den 14-Zoll-Modellen die Preise teilweise erheblich gesenkt hat, stellen sie durchaus eine preiswerte Alternative zu den Powerbooks dar.

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