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Adobe senkt Prognose wegen Europa

21.06.2012 | 10:35 Uhr |

Adobe Systems hat die Zahlen für sein zweites Fiskalquartal vorgelegt. Die Umsatzprognose nahm der Softwarekonzern wegen schwächerer Nachfrage in Europa zurück.

Das zum 1. Juni beendete Q2 war das erste, in dem sich die Verkäufe der neuen Creative Suite 6 (CS6) und des neu eingeführten Abonnement-Modells "Creative Cloud" niederschlugen. Der Quartalsumsatz betrug 1,12 Milliarden Dollar und lag damit um zehn Prozent über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums, wie Adobe gestern nach US-Börsenschluss in San Jose mitteilte . Der Nettogewinn ging im Jahresvergleich leicht zurück von 229,4 Millionen Dollar oder 46 Cent pro Aktie auf aktuell 223,9 Millionen Dollar oder 45 Cent je Anteilschein.

"Das starke zweite Quartal wurde getrieben durch den erfolgreichen Start von Creative Cloud und Creative Suite 6, starken Acrobat-Erlösen und 35 Prozent Wachstum Year-over-year im Geschäftsbereich Digital Marketing Suite", kommentierte CEO Shantanu Narayen . Finanzchef Mark Garrett ergänzte: "Der anfängliche Übergang zur Creative Cloud übertraf unsere Ziele und verdeutlicht, dass Kreativprofis in dem neuen Subskriptionsmodell einen signifikanten Mehrwert sehen." Längerfristig verbessere das den kontinuierlichen Umsatz und ermögliche es Adobe, enger mit seinen Kunden zusammenzuarbeiten.

In der Prognose für das laufende dritte Quartal und Gesamtjahr spiegele sich allerdings eine für Europa gesenkte Nachfrageerwartung nieder, so Adobe weiter. Für das Q3 geht das Unternehmen von Einnahmen zwischen 1,075 Milliarden und 1,125 Milliarden Dollar sowie einem GAAP-EPS von 38 bis 43 Cent aus. Im Gesamtjahr soll der Umsatz nun noch um sechs bis sieben (vorher: sechs bis acht) Prozent wachsen. Der Reingewinn wird nun bei 1,69 bis 1,76 Dollar pro Aktie (vorher: 1,63 bis 1,73) Dollar erwartet.

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