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Ertragskrise bei Samsung hält an

15.09.2005 | 14:10 Uhr |

Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland wird das Ergebnis des aktuellen Geschäftsjahres bei Samsung wohl deutlich hinter dem letztjährigen bleiben. Schuld daran ist Yun zufolge in erster Linie der Preisverfall bei LCDs.

Schlechte Zahlen gibt es vor allem bei den für Samsung so wichtigen Bereichen Halbleiter, Mobiltelefone und LCD-Monitore. Nach anfänglichen Erfolgen habe man die Produktionskapazitäten enorm gesteigert, so dass aktuell ein Überangebot am Markt herrsche. Daher ist wohl auch von den gestiegenen Materialkosten – vor allem durch die hohen Ölpreise – beim Endandwender noch nichts zu spüren. Der profitiert nach wie vor vom Preisverfall, der die Monitore zum Teil im Wochenabstand günstiger macht.

Samsung hat – obwohl das Unternehmen als einer der wenigen Anbieter überhaupt noch Gewinne mit Flüssigkristall-Bildschirmen macht – angekündigt, die Investitionen zu senken, wenn die Gewinne weiter zurück gingen. „Werden LCDs zu einer Massenware, sind wir bereit, Anpassungen in dieser Sparte vorzunehmen“, zitiert die Financial Times Yun Jong-yong.

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