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Erweiterungen für Quicktime 5

12.10.2000 | 00:00 Uhr |

Nicht nur Apple hatte auf der Quicktime-Live-Konferenz Neuheiten zu präsentieren. Dritthersteller zeigten zahlreiche Produkte für Quicktime.

Phil Schiller hatte in seine Präsentation von Quicktime 5 einige neue Produkte von Drittherstellern eingebaut, die im Lauf des Tages genauer vorgestellt wurden. Dazu gehört iPix (www.ipix.com), eine Software, die wie Apples Cubic VR Technology funktioniert (siehe auch unseren Bericht von gestern zur Quicktime Live!) und ebenfalls Panoramabilder erstellt. Der iPix Builder baut aus zwei halbrunden Bildern eine komplette Rundumansicht zusammen und kann in Version 4.1 mit Quicktime-5-Unterstützung auch echte Quicktime-Cubic-VR-Daten erzeugen.

Ein Highlight war die Demonstration der Quicktime-Komponente Digital Rights Management (DRM). Die von Sealed Media (www.sealedmedia.com) entwickelte Technologie wird fester Bestandteil von Quicktime 5 sein, und erlaubt es, Streaming-Video nach einem Pay-per-View System abzurechnen. Sobald ein Kunde eine Filmsequenz gesehen hat, poppt ein Fenster auf, in das er seine Daten zur Abrechnung direkt eintragen kann, falls er den ganzen Film sehen will. Diese Technologie lässt sich sowohl für Streaming Video als auch Video-on-Demand einsetzen, und ist natürlich auch als Abrechnungsmodalität für kostenpflichtiges Fernsehen tauglich. DRM ist wesentlich einfacher und sicherer als bisher bekannte Zahlungssysteme im Internet.

Die US-Firma Dynamic Digital Depth (www.ddd.com) hat ein Plug-In entwickelt, das es ermöglicht, mit einer handelsüblichen 3D-Brille dreidimensionale Inhalte in Quicktime anzusehen. Das während der Keynote gezeigte Video eines Snowboarders erregte beträchtliches Zuschauerinteresse.

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