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Es kann nur einhundert geben

13.02.2001 | 00:00 Uhr |

Weniger als 100 virtuelle Marktplätze, auf denen
Unternehmen in Europa untereinander im Internet Handel treiben,
werden nach einer Analyse des Online-Marktforschungsinstitut Jupiter
MMXI überleben. Trotz dieser Konzentration wird sich der Umsatz auf
diesen so genannten Business-to-Business-Plattformen in den kommenden
drei Jahren rasant von derzeit 200 Milliarden Euro auf 1,8 Billionen
Euro erhöhen, teilte Jupiter MMXI am Dienstag in Nürnberg mit. Das
ergab eine Untersuchung der nach Institutsangaben insgesamt rund 500
Online-Marktplätze vom Januar. Die komplette Analyse wolle Jupiter
MMXI im April vorlegen.

Durchsetzen würden sich jene, die ein «erfolgreiches Netz von
Partnerschaften mit anderen Marktteilnehmern spannen», sagte der
Analyst des Marktforschungsinstituts, James MacAonghus. Zu den nach
Unternehmensangaben zehn besten Marktplätzen in Europa gehören die
beiden deutschen Anbieter Goodex und Mondus. Goodex handelt im Netz
mit Industriezubehör und Dienstleistungen, Mondus bietet einen
Marktplatz für kleine und mittlere Unternehmen. Darüber hinaus reihen
sich Anbieter aus Großbritannien, den Niederlanden, Schweden, Irland
und Belgien unter den Top 10 ein.

Als Schlüsselfaktoren für den Erfolg eines Business-to-Business-
Marktplatzes definiert Jupiter MMXI die hohe Anzahl an Handels-
Transaktionen, den Rückhalt in der Industrie und eine enge
Verknüpfung der Online-Angebote mit traditionellen Dienstleistungen
wie lokalen Kundendiensten und Telefonservice rund um die Uhr.
dpa

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