Von Import Import - 01.11.2008, 00:00

Export für Youtube

Export für Youtube

Zum Exportieren von Medien für Youtube verwendet man den Befehl "Exportieren..." aus dem Menü "Ablage" und geht wie folgt vor.
Schritt 1 Im Dialogfenster der Exportfunktion wählt man die Option "Film > MPEG-4" aus dem Menü "Exportieren".
Schritt 2 Mit einem Mausklick auf die Schaltfläche "Optionen..." gelangt man nun in das Dialogfenster der MPEG-4-Exporteinstellungen. Hier wählt man aus dem Menü "Dateiformat" den Eintrag "MP4".
Schritt 3 Im Reiter "Video" aktiviert man im Menü "Video-Format:" die Option "H.264". Im Eingabefeld "Datenrate" trägt man 700 kBit/s ein. Die Menüs "Bildgröße" und "Bildrate" stellt man auf "Aktuell" ein. Außerdem aktiviert man die Option "Keyframe: Automatisch".
Schritt 4 Mit einem Mausklick auf die Schaltfläche "Video-Optionen..." im Reiter "Video" gelangt man zu einem Dialog mit zusätzlichen Video-Optionen für H.264. Im Abschnitt "Profil(e) beschränken auf:" aktiviert man die Optionen "Main" und "Baseline".
Schritt 5 Im Reiter "Audio" wählt man das Audioformat "AAC-LC (Musik)". Es empfiehlt sich, die Datenrate auf 128 kbps zu beschränken. Im Menü "Kanäle" stellt man die Option "Stereo" und im Menü "Output-Abtastrate" den Eintrag "Empfohlen" ein.
Schritt 6 Im Reiter "Streaming" muss die Option "Streaming aktivieren" abgeschaltet sein.

Richtig Kodieren

Mit ein paar Tricks lässt sich bei dem oft recht zeitraubenden Kodieren etwas Zeit sparen.
TIPP 1 Experimentieren Sie immer an einem kurzen Clip-Ausschnitt, ausgehend von der Originaldatei. Nutzen Sie dazu die Auswahlmarkierungen und die Funktion "Bearbeiten > Auf Auswahl trimmen". Dadurch sparen Sie eine Menge Zeit und erhalten vergleichbare Resultate.
TIPP 2 Mit dem Befehl "Fenster > Filminformationen einblenden" können Sie die technischen Parameter eines Clips wie die verwendete Framerate und die Auflösung ermitteln.
TIPP 3 Vermeiden Sie erneutes Komprimieren zuvor bereits stark komprimierter Clips, damit sich Kompressionsartefakte nicht unnötig verstärken (das nennt man "Generationsverlust"). Wollen Sie einen neuen Codec ausprobieren, gehen Sie immer von der Originaldatei aus.
TIPP 4 Schlägt eine Konvertierung in Quicktime 7 Pro fehl, hilft es, den Umweg über eine unkomprimierte Datei (Export mit dem Codec "keine") einzuschlagen. Wählen Sie statt "Aktuell" explizit dieselbe Framerate (etwa 25 fps, 29,96 fps) und dieselbe Farbtiefe wie im Original. Stellen Sie die Qualität auf "Optimal" ein. Eine so erstellte Datei lässt sich dann erfahrungsgemäß fehlerfrei neu komprimieren.
TIPP 5 Nutzen Sie Raid-Systeme, um die Festplattenzugriffe zu beschleunigen. (Mehr dazu finden Sie in "Desktop-Raids" in Ausgabe 5/2008 und "Große Raid-Systeme" in Ausgabe 1/2008).
TIPP 6 In Quicktime 7 Pro sucht man manchmal ältere Codecs wie Animation vergeblich; diese muss man nämlich explizit aktivieren. Hierzu aktiviert man die Option "Alte Codierer einblenden" im Bereich "Erweitert" der Quicktime-Voreinstellungen.
TIPP 7 Gemultiplexte (kurz: gemuxte) MPEG-Dateien sind besonders umständlich zu handhaben, insbesondere wenn es gilt, zum Bearbeiten die Video- und Tonspur voneinander zu trennen. Mittels der Freeware MPEG Streamclip 1.9.1 von Squared 5 kann man eine MPEG-Datei mit Ton- und Videospur erstellen oder optional nur die Tonspur ausgeben.
TIPP 8 Besitzer von Apples Final Cut Studio 2 sollten Compressor einspannen, denn dadurch kann man die Last der Komprimierung auf mehrere Macs im Netzwerk verteilen, um Zeit zu sparen.

FAZIT

Dank iPhone, iPod und iTunes spielt Quicktime nicht nur auf dem Mac weit oben in der ersten Liga. Die Codecs helfen ihm dabei.
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