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Extensis bringt Suitcase Fusion 7 in die Cloud

10.05.2016 | 17:59 Uhr |

Der professionelle Font-Manager Suitcase Fusion 7 soll für alle Grafik-Designer und Illustratoren ein noch besseres und effizienteres Arbeiten ermöglichen. Neben einiger neuer Funktion ist laut Hersteller vor allem das integrierte Cloud-Feature sowie die Kompatibilität mit Adobe-Programmen besonders hilfreich.

Mit Suitcase Fusion 7 bringt Extensis eine neues Version seines Font-Managers auf den Markt, mit welchem Anwender im Profi-Bereich ihre Schriftansammlungen nicht nur speichern, verwalten, problemlos finden und nutzen können, sondern auch darüber hinaus noch weiter konfigurieren und bearbeiten können.

Eines der Highlights der neuesten Suitcase-Version ist die Möglichkeit, seine Datenbank an Schriften und Schriftzügen in die Cloud laden zu können. Mit Hilfe von TypeSync sollen die Daten sicher in einem digitalen Schriftenverzeichnis abgespeichert und jederzeit und von überall auf bis zu zwei Geräten abgerufen werden können.

Ziel der Entwickler sei es gewesen, Animationsdesignern und Grafikern bei ihrer Arbeit mehr Zeit für andere wichtige Arbeitsprozesse zu ermöglichen. „Da Schriften die moderne Geschäftswelt zunehmend prägen, geben Tools wie Suitcase Fusion 7 den Designern die Zeit zurück, die sie bislang mit der Suche nach fehlenden Schriften verbracht haben. Wenn man bedenkt, dass eine durchschnittliche Schriftansammlung rund 4.500 Schriften umfasst, bedeutet das eine ganze Menge Zeit“, sagt Torsten Kabel, Country Manager, Deutschland bei Extensis.

Mit dem Font Manager lassen sich die Schriften auf einen Blick organisieren und verwalten.
Vergrößern Mit dem Font Manager lassen sich die Schriften auf einen Blick organisieren und verwalten.
© Extensis

Das Programm ist laut Entwickler in der Lage, besondere Merkmale von einzelnen Schriftarten zu überprüfen und zu erkennen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass innerhalb eines Dokuments stets die richtige Schriftart genutzt wird.

Anwender können ebenfalls eigene Schriftarten der Datenbank hinzufügen, welche zuvor jedoch auf Besonderheiten gescannt werden sollen. Dadurch werden die Schriften von der Software mit einer „einzigartigen Kennung wie einem Fingerabdruck“ versehen und können somit später leichter wiedergefunden werden, versprechen die Hersteller.

Suitcase Fusion 7 auch mit Adobe After Effects kompatibel

Der Font-Manager soll mit Hilfe eines Plug-ins auch Schriften in Adobe After Effects unterstützen, sodass auch kreative Köpfe im Animationsbereich leichter arbeiten können. Besonders hilfreich ist das Feature für Motion-Designer, denn dank der Auto-Aktivierung können in Suitcase Fusion die benötigten Schriften aktiviert werden und somit auch in After Effects genutzt werden.

Darüber hinaus ist Suitcase Fusion 7 unter OS X und Windows auch mit weiteren Adobe-Programmen kompatibel. „Die neue Funktion ergänzt andere Plug-in-basierte Auto-Aktivierungen für Anwendungen der Adobe Creative Cloud 2015 wie: Adobe Photoshop, Adobe Indesign, Adobe Illustrator und Adobe Incopy sowie Quark Xpress“, versprechen die Entwickler.

Über die Plug-Ins lassen sich auch Schriften für Adobe-Programme einrichten.
Vergrößern Über die Plug-Ins lassen sich auch Schriften für Adobe-Programme einrichten.
© Extensis

Suitcase Fusion 7 kann ab sofort für 120 US-Dollar  auf der Website des Herstellers herunter geladen werden und läuft sowohl auf  OS X als auch auf Windows-Systemen. Wer das Programm jedoch zunächst erst einmal testen möchte, kann sich auch eine 30-Tage-Testversion herunterladen.

Einfache Schrift-Organisation mit Apples Schriftsammlung

Solange man nur wenige Schriftarten kontrollieren muss, reicht Apples vorinstallierte Schriftsammlung aus, um Schriften installieren, entfernen, anzeigen, gruppieren, überprüfen, aktivieren oder deaktivieren zu können. Um die Schriftsammlung aufzurufen, wählen Sie entweder die Suchfunktion oder wählen Sie im Finder „Programme“ aus.

Auch Apple stellt einen Font-Manager bereit, mit dem man einige Vorkehrungen treffen kann.
Vergrößern Auch Apple stellt einen Font-Manager bereit, mit dem man einige Vorkehrungen treffen kann.

In der Schriftsammlung werden in der linken Spalte die Schriftarten in verschiedenen Kategorien angezeigt, wie beispielsweise Modern, PDF, Web oder Traditionell. Möchten Sie neue Schriften installieren, klicken Sie dafür auf die heruntergeladene Text-Datei, sodass sich die Schriftsammlung öffnet. Wenn Sie anschließend den Installationsbefehl erteilen, können Sie in Schreibprogrammen, wie Pages und Word, oder aber auch in anderen Programmen, in den man Schriften benutzen kann, auswählen.

Manchmal bietet es sich auch an, bestimmte Schriftarten zu entfernen, da manche niemals benötigt werden und möglicherweise im Arbeitsprozess stören könnten. Wählen sie die zu löschende Schriftart aus, rechtsklicken Sie auf die Schriftart und wählen Sie „Familie […] entfernen“ aus. Nachdem Sie den Löschbefehl bestätigt haben, taucht diese Schriftart zukünftig nicht mehr auf.

Wer professionell mit Schriften arbeitet und riesige Datenbänke voll mit diversen Schriftarten hat, sollte sich jedoch besser ein professionelles Bearbeitungstool zulegen, um zeitsparend arbeiten zu können.

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