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Projektion statt Bildschirm: NEC bringt Mini-Computer Tele Scouter

19.10.2011 | 07:07 Uhr |

Eye-Computer statt iPad: Der japanische Hersteller NEC stellt mit dem Tele Scouter die Weiterentwicklung eines Konzeptrechners aus dem Jahr 2009 vor

Nec Tele Scouter
Vergrößern Nec Tele Scouter

Anstatt eines Bildschirms verwendet der tragbare Minicomputer ein Headset, das Inhalte direkt auf das Auge des Betrachters projiziert. Das Bild des von Brother entwickelten " Air Scouter " erscheine dem Nutzer wie ein 16-Zoll-Display mit 800 mal 600 Bildpunkten aus einem Meter Entfernung betrachtet, berichten unsere Kollegen von Macworld UK.

Einsetzen lasse sich das System etwa in Fabriken oder an anderen Industriearbeitsplätzen, Instruktoren könnten Anleitungen per Video auf die "Bildschirme" ihrer Arbeiter schicken, die neben den Projektionen aber noch ausreichend Sichtfeld für die reale Welt bleibt. Mit der Zentrale kommunizieren können die vom Tele Scouter instruierten Arbeiter auch per Mikrophon und Kopfhörer, die in das Headset eingelassen sind.

Der Einsatz zu Unterhaltungszwecken in einer erweiterten Realität ( augmented reality ) ist zudem denkbar. Der Computer selbst ist etwa so groß wie ein dickes Taschenbuch, zusammen mit dem Headset wiegt er 430 Gramm. Als Betriebssystem kommt Windows CE für eingebettete Geräte zum Einsatz, der 500 MHz schnelle ARM-Prozessor komme für vier Stunden mit einer Akkuladung aus. Die Kosten für den Tele Scouter gibt NEC mit rund 5.000 US-Dollar an, die Administrationssoftware soll rund 25.000 US-Dollar kosten.

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