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F-Secure: Im Zweifel lieber VPN-Verbindungen nutzen

17.03.2014 | 11:50 Uhr |

Europol mahnt zur Vorsicht bei öffentlichen Hotspots – F-Secure rät zu VPN-Verbindungen bei sensiblen Anwendungen.

Die zunehmende Beliebtheit und Verbreitung öffentlicher Hotspots macht es für Betrüger und Datendiebe immer einfacher, schnell und problemlos sensible Daten abzufangen. Dies bestätigt aktuell Troels Oerting, Leiter des Cybercrime Centres von Europol.

Öffentliche Wi-Fi Hotspots sind an sich eine tolle Sache, meint Sean Sullivan, Security Advisor bei F-Secure Labs. Um etwa kurz nach den aktuellen Bundesligaergebnissen zu sehen oder den nächsten Taxistand zu suchen, spreche nichts gegen die Nutzung eines solchen Angebots. Beim Transfer privater oder geschäftlicher Informationen jedoch könne es gefährlich werden, wenn man nicht explizit vorsorgt, so der Sicherheitsexperte weiter.

Dies unterstreicht laut der Meldung von F-Secure auch der Leiter des Cybercrime Centres von Europol, Troels Oerting: ”Persönliche, sensible Daten sollten nur über wirklich sichere Verbindungen ausgetauscht werden“, mahnt der Experte. Um Verbraucher bei der Nutzung von öffentlichen WLANs zu schützen, rät F-Secure zur Nutzung sicherer VPN-Verbindungen. Diese können demnach beispielsweise durch die Mobile App F-Secure Freedome schnell eingerichtet werden, die allerdings in dieser Form nur für Android-Geräte vorliegt. Entsprechende kostenfreie oder gebührenpflichtige Apps gibt es jedoch auch für das iPhone, wie die Sucheingabe ”VPN” im App Store oder iTunes rasch ergibt.

Anwendungen wie F-Secure Freedome oder deren Äquivalente für iOS-Geräte bieten je nach Ausführung neben Malware- und Spyware-Schutz auch ein VPN zur Verschlüsselung von Verbindungen. Dadurch können Verbraucher den Gaunern in öffentlichen Hotspots die Türe vor der Nase zuschlage, ist Sean Sullivan von F-Secure überzeugt.

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