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FBI ermittelt gegen Internet-Betrüger

25.05.2001 | 00:00 Uhr |

Eine landesweite Ermittlung gegen
Internetbetrug hat in den USA zu 90 Anklagen gegen mutmaßliche
Kriminelle geführt. Wie die Bundeskriminalbehörde FBI am Mittwoch
mitteilte, wurden durch die Betrugsfälle mehr als 50 000 Menschen
geschädigt. Der Schaden belaufe sich auf 117 Millionen Dollar (266
Millionen Mark). Bei den aufgedeckten Betrugsfällen handle es unter
anderen um Betrügereien bei Online-Auktionen. Des weiteren hätten
Betrüger im Internet Waren angeboten und dann nach Erhalt des Geldes
nie geliefert.

Die Operation «Cyber Loss» erfolgte in Zusammenarbeit des FBI mit
dem vor einem Jahr gegründeten Zentrum für Beschwerden über
Internetbetrug IFCC. FBI-Chef Louis Freeh erklärte, der Erfolg der
Ermittlungen sei nicht zuletzt der wichtigen Rolle der IFCC zu
verdanken. Viele der Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem Bürger
beim IFCC geklagt hatten.
dpa

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