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FBI schaltet sich in iPad-Deal in Los Angeles ein

04.12.2014 | 08:39 Uhr |

Seit 2013 verfolgt der Schulbezirk von Los Angeles den Plan, insgesamt 640.000 iPads von Apple zu erwerben, um alle Schüler mit einem Tablet ausstatten zu können.

Dieser Plan scheint nun erst einmal auf Eis gelegt worden zu sein, da sich das FBI von Los Angeles eingeschaltet hat. Schon vor ein paar Wochen wurde bekannt, dass John Deasy, der als Superintendent des LA-Schulbezirks tätig war, zurückgetreten ist. Es kam zu Gerüchten, dass es im Bezirk gewisse „Unregelmäßigkeiten“ geben würde.

Das FBI untersucht diese Angelegenheit nun genau und soll schon 20 Kartons mit Beweismaterial gesichert haben. Da auch der Vertrag mit Apple zu einer „alten Sache“ gehört, mit der der neue Schulbezirks-Chef Ramon C. Cortines nichts zu tun hat, wurde von ihm entschieden, dass man die geschlossenen Verträge von damals derzeit nicht weiter nutzen werde.

Ob es in Zukunft noch zu einem Deal mit Apple kommen wird, bleibt ungewiss. Fakt ist, dass wohl erst einmal alle besagten Unregelmäßigkeiten geklärt werden müssen, ehe überhaupt neue Verträge ausgehandelt werden können.

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