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FCC gibt iPhone frei

18.05.2007 | 13:20 Uhr |

Der Markteinführung des iPhone im Juni steht nach der Freigabe des Mobiltelefons durch die Federal Communications Commission (FCC) in den USA nichts mehr im Wege.

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"Das iPhone hat die Meilensteine der FCC-Zertifizierung passiert und ist im Plan für die Veröffentlichung im Juni," teilte Apples Direktorin für Musik-PR Natalie Kerris mit. Einige der FCC-Dokumente bestätigen Funktionen des iPhone wie Bluetooth und Wi-Fi sowie dessen Nutzung der 1900MHz-, 1800MHz-, 900MHz- und 850MHz-Frequenzbänder. Die Freigabe ist bisher nur für GSM/EDGE-Netze erfolgt und nicht für Lösungen der dritten Generation. Auf Wunsch Apples veröffentlicht die FCC einige das iPhone betreffende Dokumente nicht in den nächsten 45 Tagen, etwa Fotos vom telefonierenden iPod, das Benutzerhandbuch und Details zur Funktechnologie. Derweil geraten erste iPhones in die freie Wildbahn. Mitarbeiter des Providers AT&T, über den das Telefon in den USA exklusiv zu haben sein wird, dürfen laut einer namentlich nicht genannten Quelle die Geräte zu Testzwecken erstmals außer Haus verwenden, berichten unsere Kollegen von Macworld.

Gerüchte über eine Verschiebung des iPhones auf Oktober hatten sich als falsch erweisen. Der Technik-Blog Engadget hatte am Mittwoch geschrieben, das iPhone käme erst vier Monate später als geplant in den Handel, zudem würde Apple sein neues Betriebssystem Mac-OS X 10.5 Leopard auf den Januar 2008 verschieben. Der Blog berief sich auf eine interne E-Mail, war aber offensichtlich einer Fälschung aufgesessen. Die Meldung blieb nicht ohne Folgen: Obwohl Apple sie rasch dementierte, verlor die Apple-Aktie an der Nasdaq rund drei Prozent ihres Wertes. Mittlerweile hat sich der Kurs wieder erholt, am Donnerstag schloss die Apple-Aktie an der Nasdaq auf dem neuen Allzeithoch von 109,44 US-Dollar.

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