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FDA-Mails weisen auf neues Zubehör für Apple Watch hin

01.12.2016 | 09:50 Uhr |

Offenbar will Apple zertifizierte Geräte auf den US-amerikanischen Gesundheitsmarkt bringen, lässt sich aus Mail-Verkehr schließen.

Apple konzentriert sich nicht nur verstärkt auf Software, sondern auch auf Services und sieht den Gesundheitssektor als ein großes Interessensgebiet an und womöglich für einen großen Wachstumsmarkt für sich. Wie die Website Mobi Health News dank einer von Freedom of Information Act gedeckten Anfrage an die Behörde erfuhr, führt Apple bereits seit längerer Zeit intensive Gespräche mit der FDA, der Food and Drug Adminstration. Die Termine waren bisher nicht öffentlich bekannt gegeben, gehen aber aus einer offen gelegten E-Mail-Korrespondenz hervor. Demnach verhandle Apple über die Freigabe mehrerer Gesundheitsanwendungen, etwa zwei Geräten kardiologischer Natur und einer App für die Erkennung und Behandlung von Parkinson.

Die Gespräche mit der Behörde starteten bereits im Sommer 2016: Am 14. Juli hat der Apple-Angestelte Robin Goldstein erste Termin-Vorschläge an die FDA geschickt, der angedachte Termin fand jedoch nie statt. Einige Hinweise deuten auf begleitende telefonische Kommunikation zwischen Apple und der Gesundheitsbehörde. Was genau Robit Goldstein mit "zwei Geräten kardiologischer Natur" meinen könnte, ist noch unklar. Es könnte sich jedoch um Extra-Armbänder handeln, die mit der Apple Watch zusammenspielen, gleichzeitig genauere Herzschlag-Daten liefern. Tim Cook hat bereits im letzten Jahr darauf hingewiesen , dass Apple sich gegen das Zertifizierungs-Prozess für die Apple Watch bei der FDA sperre, weil dieses die Innovationen verlangsamen werde. Ein Zubehör-Produkt wäre hier ein Mittelweg, um ein zertifiziertes Produkt auf den Gesundheitsmarkt zu bringen und gleichzeitig die Produktionszyklen der Apple Watch beizubehalten.

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