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New Yorker beansprucht 84 Prozent von Facebook für sich

14.07.2010 | 07:41 Uhr |

Der New Yorker Paul D. Ceglia behauptet, dass ihm 84 Prozent der Anteile am sozialen Netzwerk Facebook zustehen, berichtet das Wall Street Journal.

Ceglia beruft sich dabei auf einen angeblichen Vertrag mit dem Facebook -Gründer Mark Zuckerberg aus dem Jahr 2003. Darin sei Ceglia beauftragt, unter dem Arbeitstitel "The Face Book" eine Website zu bauen, die wie ein Live-Jahrbuch funktioniere. Ceglia seien 1.000 US-Dollar Lohn sowie 50 Prozent der Anteile an der neuen Firma versprochen, jeden Monat nach dem Termin 1. Januar 2004 kämen ein weiterer Prozentpunkt hinzu, bis die Arbeit abgeschlossen sei.

Die Echtheit des Vertrages ist umstritten, der Autor des Buches "The Facebook Effect", David Kirkpatrick, hat gezeigt, dass Mark Zuckerberg die ursprüngliche Domain thefacebook.com für die Seite erst am 11. Januar 2004 registrierte. Die Entwicklung müsse irgendwann spät im Jahr 2003 oder früh im Jahr 2004 begonnen haben. Das oberste Gericht des Staates New York beschäftigt sich nun mit dem Fall und hat bereits die Verfügung erlassen, dass Facebook keine Anteile verkaufen dürfe, bis der Fall geklärt ist.

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