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Facebook führt neues Sicherheits-Feature ein

03.05.2013 | 10:13 Uhr |

Wem würden Sie den Zugangscode zu Ihrem Facebook-Account anvertrauen? Die neue Funktion "Trusted Contacts" soll Vergesslichen und Gehackten helfen.

Facebook führt eine neue Möglichkeit ein, mit der man bei vergessenem oder gestohlenem Passwort auf seinen Account zugreifen kann. Bislang gibt es die klassische Sicherheitsfrage à la "Was war der Beruf deines Opas?" und www.facebook.com/hacked . Letztere Adresse speichern Sie am besten gleich als Lesezeichen ab - sie benachrichtigt Facebook, wenn Sie glauben, dass sich jemand Zutritt zu Ihrem Account verschafft hat.

Ab sofort dürfen Sie zusätzlich drei bis fünf Freunde zu "Trusted Contacts" machen, zu "vertrauenswürdigen Kontakten". Das Feature wartet in den Sicherheitseinstellungen unter www.facebook.com/settings?tab=security§ion=trusted_friends&view . Bei uns ist es allerdings noch nicht freigeschaltet - wir gehen davon aus, dass Facebook die Funktion, wie bei jedem Update, nach und nach aktiviert. Sobald Sie Freunde zu "Trusted Contacts" machen, erhalten diese von Facebook eine Info und bei Bedarf einen Code. Wenn Sie nun keinen Zutritt mehr zu Ihrem Konto haben - sei es wegen eines Hackers oder weil Sie das Passwort und die Antwort auf die Sicherheitsfrage vergessen haben - können Sie Ihre "Trusted Contacts" informieren. Weil Ihnen der Facebook-Zugriff fehlt, geht das freilich nur via Telefon, E-Mail oder persönlich; nicht aber über eine Facebook-Nachricht. Bedenken Sie das vor der Auswahl der Kontakte und wählen Sie nur solche Freunde, die Sie auch außerhalb von Facebook leicht erreichen können! Mit einem Code alleine können Sie sich aber nicht einloggen - Sie brauchen die Codes von drei "Trusted Contacts".

"Trusted Contacts" funktioniert wie der Ersatzschlüssel zu Ihrem Haus, dem Sie einen vertrauenswürdigem Nachbarn oder Freund geben, nur dass dieser aus drei Teilen besteht und Sie drei Freunden je einen Teil in die Hand drücken.

Für Facebook ist das Feature praktisch - Mark Zuckerberg spart sich damit wahrscheinlich viele Support-Anfragen von vergesslichen oder gehackten Usern.

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