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Fälle von Computerbetrug und Urheberrechtsverletzungen nehmen zu

16.05.2006 | 10:43 Uhr |

Die "Polizeiliche Kriminalstatistik 2005" verzeichnet mehr Fälle von Computerbetrug und Urheberrechtsverletzungen als je zuvor.

Laut einem Bericht von Golem.de nahm der Computerbetrug nach StGB § 263a (Computerbetrug) um 11,9 Prozent auf 15.875 Fälle zu. Der Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten stieg um 21,3 Prozent an auf 5.788 Fälle. Beim Betrug mittels rechtswidrig erlangter Debitkarten mit PIN ist die Zahl der Fälle um 10,7 Prozent auf 32.232 gesunken.

Insgesamt ist die Computerkriminalität rückläufig. 62.186 Fälle in 2005 entsprechen einem Rückgang um 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Aufklärungsquote liegt mit 48,7 Prozent aber unter dem allgemeinen Durchschnitt von 55 Prozent.

Urheberrechtsverletzungen sind auf 20.065 Fälle angestiegen (2004: 12.196 Fälle). Darunter fielen 2.667 Fälle von privatem und 637 Fälle von gewerbsmäßigem Handel mit illegalen Softwarekopien. Die Aufklärungsquote bei Urheberrechtsverletzungen lag 2005 bei 94,7 Prozent.

Die Statistik berücksichtigt selbstverständlich nur die „gemeldeten Fälle“. Wie viele Straftaten – nach der Definition des Gesetzes – insgesamt vorlagen, lässt sich nicht ermitteln.

Info: Golem.de

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