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Fahrrad mit integriertem Diebstahlschutz

06.03.2015 | 17:24 Uhr |

Die cleverere Rahmenkonstruktion von Yerka soll Fahrraddiebe vor unlösbare Probleme stellen.

Ein Startup-Unternehmen aus Chile will den Diebstahl von Fahrrädern mit einer findigen Idee eindämmen: Der Drahtesel namens Yerka wird selbst zum Fahrradschloss. Dazu lässt sich das Unterrohr des Rahmens in der Mitte teilen und zur Seite klappen. Die beiden Metallrohre können beispielsweise einen Fahrradständer oder Laternenmasten umschließen. Die unter dem Sattel befindliche Stange dient als Verschluss.

Die als Sicherung dienenden Masten oder Ständer können einen maximalen Durchmesser von 20 x 25 Zentimeter aufweisen. Somit kommen auch Parkbänke oder Dachrinnen in Frage. Selbst, wenn der Dieb die nicht zum Fahrrad gehörende Säule entfernen könnte, bliebe ein nutzloses Rad, da der Rahmen ohne Schlüssel nicht wieder in eine fahrtaugliche Position gebracht werden kann. Zusätzlich werden im verschlossenen Zustand Pedalen und Tretkurbel blockiert.

Derzeit existiert lediglich ein Prototyp von Yerka. Per Crowdfunding auf Indiegogo soll das Rad finanziert werden. Sollte dies glücken, ist die Auslieferung für den Oktober angepeilt.

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