1000742

Fahrt auf Privatstraßen: Kalifornier verärgert über Google Street View

26.08.2008 | 10:50 Uhr |

Der Ärger um Googles Straßenansicht Street View reißt nicht ab. Jetzt beschweren sich Anwohner darüber, dass die Foto-Autos auch private Wege nutzen.

In den USA sorgt Googles Street-View-Projekt erneut für Ärger. Nachdem vor einigen Wochen bereits ein Ehepaar aus Pennsylvania das Unternehmen wegen der Veröffentlichung eines Fotos ihres Hauses verklagt hatte, zeigen sich nun Bürger in Kalifornien verärgert über die Fahrzeuge mit installierten 360-Grad-Kameras. Die Fahrer seien auf ihre Grundstücke gefahren, um die Häuser zu fotografieren. Vereinzelt soll das Google-Fahrzeug mehrere hundert Meter auf einer Privatstraße gefahren sein und habe auf dem Weg mehrere "Durchfahrt verboten"-Schilder passiert. Google behauptet, bei dem Befahren und Erfassen privater, aber öffentlich zugänglicher Straßen im Recht zu sein, versuche aber, dies zu vermeiden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1000742