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Fair Use: RIAA lehnt Lockerung des Kopierschutzes ab

01.03.2007 | 13:59 Uhr |

Der Verband der US-Phonoindustrie RIAA lehnt das Gesetzesvorhaben "Fair Use" ab, dass der US-Senat derzeit diskutiert.

Die Regelung würde den Digital Millenium Copyrights Act (DMCA) aushebeln und Hacker legalisieren, befürchten die Lobbyisten. Das Gesetz mit dem Namen "Freedom and Innovation Revitalizing U.S. Entrepreneurship (FAIR USE) Act" haben die Senatoren Rick Boucher (Virginia, Demokraten) und John Dolittle (Kalifornien, Republikaner) eingebracht, um Ausnahmen für die strengen Regelungen des DMCA zu schaffen. So soll in bestimmten Fällen das Umgehen eines Kopierschutzes von digitalen Medien erlaubt sein, etwa für Forschungs- und Lehrzwecke oder die Berichterstattung der Presse. Senator Boucher sieht durch den Fair Use Act das "Gleichgewicht zwischen Urheberrechten und den Rechten von Anwendern" wieder hergestellt, das der DMCA aus dem Jahr 1998 zu Lasten der Verbraucherrechte verschoben hatte. Die RIAA hingegen sieht Verletzungen des Urheberrechts Tür und Tor geöffnet. Der Unterschied zwischen "hacking für legale Zwecke" und Umgehng von Kopierschutzmaßnahmen, um die Inahlte zu sthelen, "sei nicht auszumachen und zu verfolgen."

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