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Fast ein Lächeln für Firefox 2

12.12.2006 | 10:00 Uhr |

Web-Entwickler kennen den Acid2-Test und können sogar ein Lied davon singen: Wenn ein Webseite in Safari gut aussieht, heißt das noch lange nicht, dass sie auch in Firefox gefällt, vom Internet Explorer ganz zu schweigen.

Deshalb bemühen sich ein Reihe von Organisationen um Standards im World Wide Web: das World Wide Web Consortium (W3C) und das WASP (Web Standards Project) beispielsweise, das den Acid2-Test entwickelt hat. Eine Seite prüft Render-Fehler von Browsern , die sich nicht an den Standard halten: Firefox hat jetzt bestanden - noch mit Hilfe eines Patches.

Den Acid2-Test gibt es bereits seit Mitte 2005, vor Ende 2005 aber wollte ihn noch kein Browser bestehen. Er prüft vor allem, wie die Browser Webseiten rendern und ob ihre CSS-Implementierung mit den W3C-Spezifikationen konform geht. Jeder kann ihn selbst durchführen, indem er eine Testseite aufruft. Erscheinen darauf ein gelbes Smiley und der Schriftzug "Hello World", ist der Test bestanden. Der erste Browser, der das konnte, war Safari 2.0.2. Da er auf der Open Source WebKit beruht, schließen sich ihm OmniWeb, der Linux-Browser Konqueror und andere Applikationen auf gleicher Codebasis an ( wir berichteten ). Opera besteht den Acid-Test seit Version 9.0 ebenfalls und Firefox 2 jetzt erstmals mit Hilfe eines Patches, der Entwicklungen der nächsten Version 3 des Mozilla-Browser vorweg nimmt und in die aktuelle Version integriert. Firefox 3, der eben als Alpha-Version erschienen ist, soll den Acid-2-Test erst in zukünftigen Builds meistern.

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