Februar: Szenen einer Ehe
Pixar kündigt Disney und sucht neuen Partner +++ Quark bringt Xpress 6.1 - und schon bald Xpress 6.5 +++ Fred Anderson geht in Rente
Gleich zwei Filme hat Steve Jobs andere Firma Pixar in Zusammenarbeit mit Disney im Jahr 2004 in Deutschland in den Kinos: Anfangs des Jahres mit "Findet Nemo!" den erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten, im Dezember kommt schließlich mit "Die Unglaublichen" der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten in die Lichtspielhäuser.
Der Erfolg der Pixar-Streifen steht auf mehreren Säulen. Die digitale Technik erlaubt ganz neue visuelle Eindrücke, die traditionellen Zeichentrick auf einmal altbacken erscheinen lassen. Die Geschichten der Pixarfilme sind erfrischend erzählt und mit Flops wie "Atlantis" oder "Der Schatzplanet" nicht zu vergleichen. Und nicht zuletzt steht die geballte Marktmacht des Disneykonzerns dahinter, mit dem Pixar in den neunziger Jahren eine Distributionsvereinbarung getroffen hat, die erst mit dem für 2005 geplanten Film "Cars" endet. Die Kreativschmiede Pixar und der Branchenriese Disney verhandeln über einen neuen Vertrag, da Bewerber für ein Partnerschaft mit dem Animationsstudio Schlange stehen, erhofft sich Pixar nicht zu Unrecht bessere Konditionen als bisher. Im Februar scheitern jedoch die Verhandlungen und Pixar beschließt, einen neuen Partner zu suchen. In Zukunft will die Jobs-Company ihre Filme komplett selbst finanzieren, das Merchandising abwickeln und dabei den Löwenanteil des Profits behalten, der neue Partner solle die Streifen lediglich weltweit in die Kinos bringen.
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