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Feedly migriert Nutzerdaten auf eigene Server

20.06.2013 | 09:00 Uhr |

Nach der Ankündigung Googles, seinen RSS-Aggregator im Juli abzuschalten, konnte die Alternative Feedly rasch neue Nutzer anziehen.

Feedly gab über einen Beitrag im eigenen Blog bekannt, dass man mit der Migration der bisherigen Nutzerdaten auf das eigene Backend begonnen habe, der so genannten Feedly Cloud. Damit endet für den rasch wachsenden Dient die Übergangsphase: Ab dem 21. Juni (dann soll die Migration abgeschlossen sein) läuft der Dienst dann mit einer auf der Google Reader API basierenden eigenen Software-Lösung. Zum Einloggen wird Feedly bis auf weiteres auf den bisherigen Google-Login setzten, diesen aber sukzessive mit Twitter, Facebook, Tumblr und Linkedin Logins ergänzen.

Sollten Sie sich bisher noch nicht für eine Alternative zum Google Reader entschieden haben, empfehlen wir Ihnen den Blick auf Feedly, denn neben der äußert gut gestalteten und sehr funktionalen Weboberfläche bietet Feedly auch entsprechende Mobile-Apps. So dürften dem Google Reader nur die Wenigsten nachtrauern.


Update, 20.06.2013: Feedly hat vermeldet, dass die Migration auf das eigene Backend, die Feedly Cloud, nun abgeschlossen ist – bis auf die bereits im Vorfeld angekündigte Tatsache, dass Informationen üner gelesene und nicht gelesene News nicht migriert werden konnten, läuft Feedly nach dem Übergang problemlos.

Damit steht der Dienst nun auf eigenen Beinen und kann der Abschaltung des bisherigen Google-Reader-Backends entspannt entgegensehen. Neben der neuen, künftig ohne Browser-Plugins funktionierenden Web-Oberfläche und bereits angepassten Apps für iOS und Android, konnte Feedly inzwischen auch einige Drittanbieter davon überzeugen, künftig für ihre News-Reader die Feedly Cloud zu nutzen. Seit der Ankündigung Googles, seinen RSS-Diens in Rente zu schicken, konnte Feedly sich als beliebteste Alternative etablieren.

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