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Analyst: iPhone 3G S immer noch nicht Business-tauglich

16.06.2009 | 11:33 Uhr |

Apple richtet sich beim iPhone zunehmend nach den Bedürfnissen der Geschäftswelt. Analysten gehen diese Bemühungen aber noch nicht weit genug. Apple brauche ein System zur Fernwartung der iPhones.

Seitdem das iPhone das Licht der Welt erblickt hat, hat Apple den Unternehmen immer mehr Zugeständnisse gemacht. Als Beispiel sei die Exchange-Unterstützung mit der Formware 2.0 genannt. Mit der nächsten Firmware und dem nächsten iPhone wird sich dieser Trend weiter fortsetzen. In Zukunft erhält das iPhone eine Hardwareverschlüsselung und kann per "Fernlöschung" alle empfindlichen Daten aus dem Speicher tilgen - beispielsweise wenn es verloren geht.

Dennoch sehen Analysten wie Ken Dulaney von Gartner nicht, dass das iPhone bereits im Geschäftsumfeld angekommen wäre. Unternehmen müssten iPhones fernwarten können, um die Nutzung eines Gerätes einheitlich zu gestalten. Auch sein Kollege Kevin Burden von ABI sieht dies so. Das Problem sei, "dass es für das iPhone keine Konsole gibt, um die Geschäftspolitik auf Gruppen von Angestellten anzuwenden." sagt Burden. Zudem vermissen die Analysten auch mit der Firmware 3.0 noch die Hintergrundanwendungen. Auch in Zukunft wird das iPhone nur ein Programm aufführen können. Dadurch könne man keine Verwaltungs- oder Sicherheitstools im Hintergrund laufen lassen, die bei vielen Firmen Vorschrift seien.

Analyst Burden sieht hier Microsoft und RIM (Blackberry) noch weit im Vorteil. Sie bieten bereits seit langem die Infrastruktur, um die Geräte aus der Ferne zu warten. Trotz aller Skepsis kann das iPhone im Unternehmensbereich mit größeren Erfolgsmeldung aufwarten. So nutzt der Lebensmittelhersteller Kraft bereits ebenso das iPhone als Geschäftshandy wie der Softwarehersteller Oracle. Im Finanzsektor hat Blackberry noch die Nase vorn. Hier gibt laut Analysten der zentrale "Blackberry Enterprise Server" den Ausschlag.

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