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Google-Panne am Wochenende

02.02.2009 | 10:25 Uhr |

Am Samstag funktionierte die Google-Suche für eine knappe Stunde nicht. Ursache ist menschliches Versagen. Die Suchmaschine hatte irrtümlich alle Suchergebnisse als potenziell gefährlich eingestuft.

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Am Samstagnachmittag bekamen Internetnutzer falsche Warnungen bei den Suchergebnissen von Google. Der Suchmaschinenanbieter hat sämtliche Suchergebnisse irrtümlich als "gefährlich" eingestuft. In einer Warnung meldete der Dienst, dass die Ergebnisse dem Computer des Nutzers schaden könnten. Im eigenen Blog meldet der Anbieter, dass ein menschlicher Fehler für die falschen Meldungen gesorgt hat. Google arbeitet mit der Organiosation "Stop Badware.org" zusammen. Diese führt eine schwarze Liste, in der Webseiten enthalten sind, die Schadsoftware wie Viren verbreiten. Google nutzt jedoch auch eine eigene schwarze Liste. Hier lag der Fehler.

Das ganze Netz im Filter

Will ein Nutzer eine schädliche Seite aus den Google-Ergebnissen aufrufen, warnt der Anbieter vor dem Risiko. Durch einen Fehler erkannte die Seite für etwa eine Stunde lang alle Webseiten als schädlich. Ein Mitarbeiter hatte versehentlich den Eintrag "/" in die Liste eingetragen, was schlicht "alle" bedeutet. Dies hatte zur Folge, dass sämtliche Seiten als schädlich galten und vor ihnen gewarnt wurde. Im einem Blog erkärt Google das Problem und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.

Info: Google Blog

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