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Film ab

18.08.2004 | 13:48 Uhr |

Hinsichtlich der Integration von Multimedia-Daten zeigt sich Golive CS von der besten Seite.

Quicktime: Beispiele für Virtual-Reality-Panoramen von der iberischen Halbinsel finden sich unter www.sribascad.com.
Vergrößern Quicktime: Beispiele für Virtual-Reality-Panoramen von der iberischen Halbinsel finden sich unter www.sribascad.com.
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Alle üblichen Multimedia-Formate einschließlich Macromedias SWF (Shockwave), Apples Quicktime und Real Audio/ Real Video von Real Networks werden unterstützt. Multimedia-Inhalte lassen sich mittels benutzerdefinierter Tags ganz leicht mit wenigen Mausklicks in Webseiten integrieren. Trotz oder gerade wegen der (vermeintlichen) Leichtigkeit kommt man nicht umhin, sich für die richtige Multimedia-Technologie und den passenden Codec zu entscheiden.

von Filipe Pereira Martins und Anna Kobylinska

Bevor man sich über die technische Umsetzung Gedanken machen kann, gilt es, erst einmal zu ermitteln, welche Technologie sich zur Präsentation optimal eignet. Besonders beliebt sind im Internet kurze Teaser und Trailer. Eigentlich könnte es so einfach sein: Man nimmt die beste Qualität und voilà, schon wäre das Problem gelöst. Doch Qualität ohne Kompromisse scheidet schon deswegen aus, weil die Datenmengen enorm würden. Niemand hätte soviel Geduld, solange zu warten, bis sich etliche Megabyte aus dem Internet geladen haben. Streaming-Technologie kann man sich sowohl im Internet als auch im lokalen Netzwerk zunutze machen: Beispiele sind Messe-Präsentationen, Mitarbeiterinformation, Schulungsseminare, Kurse.

ÜBERBLICK ÜBER AKTUELLE STREAMING-KONZEPTE

Berlin: Die deutsche Hauptstadt ist führend beim Einsatz von Quicktime Virtual Reality im Internet (www.Berlin.de/panorama/.html/index.html).
Vergrößern Berlin: Die deutsche Hauptstadt ist führend beim Einsatz von Quicktime Virtual Reality im Internet (www.Berlin.de/panorama/.html/index.html).
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Die Lösung hierfür stellt so genanntes Streaming Video dar. Beim Streaming werden die Daten häppchenweise in genau dosierter Menge "serviert", gerade soviel, dass der Datenstrom (nahezu) immer unterbrechnungsfrei fließen kann. Hat man sich entschlossen, einen Film auf einer Website via Streaming anzubieten - Voraussetzung hierfür ist, dass man die Rechte an dem Film besitzt (oder eine Lizenz zur Austrahlung erworben hat) -, dann muss man sich noch für eine Technologie entscheiden: Zur Auswahl stehen Quicktime (inkl. MPEG-4), Real Video und Windows Media. Werfen wir nun einen kurzen Blick auf die Kandidaten. SORRY, WINDOWS XP ONLY: WINDOWS MEDIA Zum Erstellen und Senden von Windows Media braucht man einen Windows-XP-Server, zum Empfang mancher Inhalte eine Windows-XPWorkstation. Mac-OS-X-. Linux- und Unix-Anwender bleiben im Grunde außen vor. Von den drei Unix-Varianten schneidet am besten Mac-OS X ab, da sich manche Inhalte auch unter Mac-OS X betrachten lassen, viele Codecs sind aber nur für Windows XP erhältlich. Die Technologie eignet sich also nicht für einen breiten Einsatz. Ein crossplattformtaugliches MPEG-4-Codec gibt es bei Microsoft absichtlich nicht, sondern lediglich eine eigene Variante, genannt "MS MPEG", Version 1 bis 3. Die Einhaltung offener Standards hat offenbar nicht unbedingt Priorität, da Linux und andere Unix-Derivate - außer Mac-OS X - als potenzielle Bedrohung für das eigene System gesehen werden.

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