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Filme für das WWW

05.05.2004 | 12:28 Uhr |

Filme ins Internet zu stellen, ist eine feine Möglichkeit, schöne Erinnerungen mit Freunden und Bekannten zu teilen. Dabei gilt es, das richtige Format zu wählen.

Fast jeder Internetnutzer hat von seinem Internetprovider auch eine Homepage mit einigen Dutzend Megabyte an Speicherplatz zugeteilt bekommen. Was liegt näher, als einige Stellen des abgefilmten Familienfestes oder die ersten Schritte des Familienneuzugangs auf der Homepage abzulegen? Wenn schon ein Bild mehr als tausend Worte sagt, wie aussagekräftig muss dann erst ein halbstündiger Videofilm sein?

Internet-Filme mit iMovie und ffmpeg

Besonders bequem erstellt man internettaugliche Filme mit iMovie und der Web-Exportfunktion für Abonnenten von Apple Service .mac. Ohne teures Apple-Abo ist diese Funktion aber nutzlos. Hinter der Exportfunktion Quicktime verbergen sich jedoch einige Exportfunktionen, die auch für alle Nicht-.mac-Abonnenten von Interesse sind. Über die so genannte "benutzerdefinierte" Einstellung exportiert man seine Filme in die verschiedensten Formate - besonders problemlos etwa ins Apple-Format MPEG-4 oder das beliebte Videoformat von Sorenson.

Der Divx-Codec wird nach Installation des entsprechenden Plug-ins auch unterstützt, man sollte damit aber nur AVI-Filme erstellen. Zwar lassen sich auch Quicktimefilme mit diesem Encoder erstellen, diese Filme (mit der Dateiendung .mov) können aber nicht auf dem PC abgespielt werden - für die Windows-Version des Quicktimeplayers gibt es kein Divx-Plugin.

Filme im Format AVI

Hat man vor allem Surfer ohne Quicktime-Player als Zielgruppe, kann man auch mit ffmpegX AVI-Filme erstellen. Das funktioniert wie bei der Erstellung von MPEG-2: Zuerst bestimmt man die umzuwandelnde Datei, etwa einen Film in den Formaten MPEG-1 oder Quicktime und wählt eine der Divx-Voreinstellungen des Programms. Um diese Filme abzuspielen zu können muss der Besucher aber Abspielprogramme wie VLC oder das jeweilige Quicktime-Plug-in installiert haben, was besonders Besucher mit einem Mac benachteiligt. Auf der Windows-Plattform sind die entsprechenden Codecs viel weiter verbreitet als auf dem Mac. Ideal sind diese aktuellen AVI-Formate um einen etwas längeren Film mit möglichst guter Qualität zum Download anzubieten.

Wenn aber nur mehrere kleine Filme vom letzten Urlaub ins Web sollen, dann ist das unkomplizierte Quicktimeformat zu empfehlen. Einen wichtigen Vorteil haben Quicktimefilme gegenüber AVI-Filmen schließlich auch mit dem so genannten "Streaming on Demand" zu bieten: Bereits während eine Film-Datei heruntergeladen wird kann man sie schon betrachten - auch ohne teuren Streaming-Server.

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