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Final Cut Pro wird schneller

15.03.2001 | 00:00 Uhr |

Das Videobearbeitungsprogramm kommt in Version 2 für Mac-OS 9.1 und soll dank Multiprozessorunterstützung und verbesserten Codecs in Quicktime 5 schneller als die Vorgängerversion laufen

Dank Multiprozessorunterstützung und verbesserten Codecs in Quicktime 5 sollen Videobearbeiter mit Final Cut Pro künftig schneller schneiden und Effekte anbringen können. Die Version 2 des Programms, das nur unter Mac-OS 9.1 lauffähig ist (nicht in der Classic-Umgebung von Mac-OS X), soll vom 19. März an in den USA erhältlich sein. Ein Port für Mac-OS X ist laut Herstellerangabe in Vorbereitung, sein Erscheinungstermin steht jedoch noch nicht fest.

Neben den von Apple versprochenen Geschwindigkeitsverbesserungen sind neue Features in Final Cut Pro rar, wenn man von einem Vergleich der Datenblätter zu den Versionen 1.2.5 und 2 ausgeht: Allein, wer auf DVD-Produktion aus ist und deshalb über DVD Studio Pro verfügt, kann dessen MPEG-2-Encoder auch in der Schnittsoftware nutzen. Alle übrigen Erweiterungen des Funktionsumfangs liefern Programme von Drittherstellern: Neben Quicktime Pro, Maxon Cinema 4D Go, Commotion DV von Puffin, Mediacleaner EZ und EDL Access von Focal Point liegen nämlich jetzt auch die Audioprogramme Peak DV und Killersound sowie der Titeleditor Boris Script LTD bei.

Das deutsche Update wird im April folgen, bis dahin müssen sich hiesige Anwender mit Version 1.2.5 begnügen. Preise stehen für Deutschland noch nicht fest, sie dürften sich aber wie bisher auf einem Niveau von knapp unter 2500 Mark bewegen.

Das Update kostet im US-Applestore happige 250 US-Dollar. lf

Info:

Final Cut Pro Website

Spezifikationen

Liste der unterstützten Camcorder und Wandlerboxen

Systemvoraussetzungen: Power Mac G3/300, 192 MB RAM, Mac-OS 9.1, Quicktime 5, 20 MB Festplattenplatz für die Installation.

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