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Financial Times: Apple diskutiert neues Vertriebsmodell mit Musikindustrie

19.03.2008 | 11:33 Uhr |

Abo-Modellen für den iTunes Store hat Apple bisher stets strikt Absagen erteilt, laut einem Bericht der Financial Times (FT) diskutiert Cupertino derzeit mit der Musikindustrie ein radikal anderes Vertriebsmodell für Musik.

iTunes Store UK
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© Apple

Demnach sollen Käufer von iPods und iPhones für einen Preisaufschlag über die Lebensspanne des Geräts unbeschränkten Zugang zur iTunes-Musikbibliothek erhalten. Das "All you can eat"-Modell reagiere auf das „ Comes with Music “-Angebot, das Nokia für einige seiner Handys zusammen mit Universal im vergangenen Dezember aufgelegt hatte. Apple gibt offiziell keine Stellungnahme zu den Spekulationen ab, die FT zitiert jedoch einen Manager, der in die Verhandlungen involviert sei. Derzeit seien sich Apple und die großen Vier über den Preis nicht einig, während Nokia pro Handy 80 US-Dollar an die Musikindustrie abführe, wolle Apple bisher lediglich 20 US-Dollar zahlen. „Es ist die Frage, wer zuerst zwinkert,“ beschreibt die Quelle den Stand der Verhandlungen. Nach Marktforschungen der Industrie würden iPod-Käufer einen Aufpreis von bis zu 100 US-Dollar pro Gerät für uneingeschränkten Zugang auf iTunes zu zahlen beriet sein oder auch ein monatliches Abo-Modell mit Kosten zwischen sieben und acht US-Dollar akzeptieren. Das iPhone würde sich für ein solches Abo-Modell anbieten, während iPhone und iPod gleichermaßen für eine „Comes with Music“-Pauschale geeignet wären. Nokia soll derzeit mit weiteren Musikfirmen in Verhandlungen über eine Ausweitung seines Angebots stehen.

Info: Financial Times

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