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Fiorina will Apple zur Kooperation mit FBI bewegen

07.08.2015 | 14:44 Uhr |

Die Präsidentschaftskandidatin Carly Fiorina fordert von Apple und Google eine bessere Zusammenarbeit mit dem FBI und anderen Behörden.

Vor allem der Zugriff auf Kundendaten soll demnach erleichtert werden . Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern hat Fiorina selbst Erfahrung in der Technologiebranche. In der Vergangenheit war sie unter anderem CEO von Hewlett-Packard. In dem Interview betonte Fiorina, dass eine Massenüberwachung nicht nötig sei, allerdings die gezielte Überwachung von Verdächtigen gewährleistet werden müsse.
 
Durch eine solche Kooperation zwischen den Unternehmen und den Regierungsbehörden wie dem FBI verspricht sich Fiorina nicht nur eine bessere Überwachung von Verdächtigen, sondern auch einen effektiveren Schutz gegen Hackerangriffe.
 
Bisher geben nur wenige Unternehmen bekannt, wenn sie von Hackern angegriffen werden. Damit sich dies in Zukunft ändert, stehen neue Gesetze diesbezüglich bereits kurz vor der Verabschiedung. In den letzten Monaten forderte auch Präsident Barack Obama eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und den Behörden, um dies zu ermöglichen, schlug er die Schaffung von „Cyber Threat Centers“ für verschiedenen Industriesparten vor.  Fortschritte bei der Gründung dieser Zentren gibt es bisher allerdings noch nicht.
 
Vor allem seit den Enthüllungen von Edward Snowden halten sich viele Technologieunternehmen bei der Zusammenarbeit mit den Behörden zurück und die Verschlüsselung der Kundendaten wird immer wichtiger.

Fiorina scheint bereits im Nominierungsrennen der Republikaner ins Hintertreffen geraten zu sein.
 
 

 

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