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Fire Eye: Apps werden immer unsicherer

02.03.2015 | 15:25 Uhr |

Einer neuen Studie von FireE ye zufolge entwickeln sich Android und iOS Apps zu immer größeren Bedrohungen für die persönlichen Daten der Nutzer und Unternehmen. Fast ein Drittel aller getesteten Apps erwiesen sich bei einer Überprüfung als angreifbar - selbst nach Überprüfung für den App Store.

Während die Verkaufszahlen von PCs und Notebooks in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgehen, werden Smartphones und Tablets immer beliebter. Diese Entwicklung ist auch Hackern und Betrügern bekannt. Einer Studie von Fire Eye zufolge werden iOS und Android Apps zu immer beliebteren Zielen für Hacker.
 
Im Rahmen der neuen Studie „ Outof Pocket: A Comprehensive Mobile Threat Assessment of 7 Million iOS andAndroid Apps “ überprüfte das Unternehmen in dem Zeitraum von Januar bis Oktober 2014 insgesamt sieben Millionen Apps auf die Anfälligkeit für gängige Sicherheitsrisiken. Fire Eye beschränkte sich dabei auf beliebte Apps mit mehr als 50.000 Downloads.  Im Rahmen der Überprüfung erwiesen sich 31 Prozent der getesteten Apps als angreifbar, 18 Prozent dieser Apps verfügten zudem über persönliche Daten der Nutzer wie Finanzdaten, Gesprächsverläufe oder Daten zum Verkaufsverhalten.
 
Während sich die Anzahl der Android Apps, die für den Diebstahl von Daten entwickelt wurden innerhalb eines Jahres verfünffacht hat, gelingt es Angreifern auch immer öfter den Prüfprozess von Apple zur Freigabe von neuen Apps zu umgehen. Bei mehr als 1.400 frei verfügbaren iOS-Apps  fand Fire Eye unterschiedliche Sicherheitslücken trotz legitimer Signaturen.
 
Sicherheitslücken in Apps werden von Angreifern auch immer öfter dazu genutzt Firmen anzugreifen. Fire Eye zufolge ist das größte Problem dabei, dass die meisten Unternehmen kaum oder keinerlei Wissen um die Sicherheitsrisiken ihrer Mobilgeräte haben.
 

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