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Firefox hat die meisten Sicherheitslücken

06.03.2009 | 11:25 Uhr |

Laut einer Studie eines Sicherheitsunternehmens hat Firefox im Jahr 2008 von den bekannten Browsern die meisten Lücken gehabt. Gleichzeitig werden diese bei Firefox am schnellsen behoben.

Laut Secunia, einem Sicherheitsdienstleister, hatte der offene Browser Firefox im Jahr 2008 insgesamt 115 Sicherheitslücken. Opera (32), Internet Explorer (31) und Opera (30) haben deutlich weniger Lücken zu verzeichnen. Allerdings punktet Firefox bei der Geschwindigkeit, mit der offene Sicherheitsrisiken geschlossen werden. Bei Lücken, die öffentlich bekannt werden, bevor der Hersteller sie selbst entdeckt hat, brauchten die Entwickler von Firefox 15 bis 86 Tage, um Patches für die Nutzer bereitzustellen.

Firefox bot Angreifern 2008 die größte Angriffsfläche, wurde jedoch schnell wieder abgesichert
Vergrößern Firefox bot Angreifern 2008 die größte Angriffsfläche, wurde jedoch schnell wieder abgesichert

Bei Microsoft waren es mindestens 78 Tage, einige brauchten weit länger als ein halbes Jahr. Besonders kritisch sieht es beim Internet Explorer auch bei der Verwundbarkeit durch Plugins aus. Während es eine Firefox-Erweiterung mit Sicherheitsmängeln gab, 30 Quicktime-Lücken und 54 Java-Angriffsflächen, so wurden gleich 366 Lücken durch Microsofts Schnittstelle Active X bekannt.

Info: Secunia-Bericht (PDF)

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